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retala 30.06.2013 22:00

duktal invasives Mammacarzinom
 
ein herzliches "Hallo" in die Runde, stelle mich erstmal vor:)
Bin knapp 41,verheiratet,zwei Kids, hatte am 06.06. Mammographie und Sono, Beurteilung des Radiologen BIRAD5, danach Stanze mit Ergebnis duktal invasives Mammacarzinom.OP angesetzt für den 17.6., wurde aber am 15.6. wegen zu hoher Schilddrüsenwerte abgesagt und auf den 24.6. verschoben. Seit Freitag bin ich nun wieder Zuhause, bisheriges Ergebnis:6 Lymphknoten entfernt aber alle "frei", Lunge frei, Leber ein kleines Blutschwämmchen (was bei der Sono für etwas Aufregung gesorgt hat)Op wurde Brusterhaltend durchgeführt. Wenn dann das Ergebnis der Histo des Tumors da ist gibt es das Gespräch mit dem Chefarzt,um das weitere Vorgehen zu besprechen. Bisher geht es mit sehr gut, leichte Schmerzen im Oberarm aber keine Schwellung unter der Achsel, Brustbereich bis zur Achsel sieht noch sehr schlimm aus, alle Farben sind vorhanden :)Physio hat direkt im KKH begonnen und auch die Sozialarbeiterin war direkt im KKH bei mir, auch bei ihr habe ich nächste Woche noch einen Termin, geht wohl um den Ausweiß und alles was so in den nächsten Tagen/Wochen so auf mich zukommt. Würde mich freuen, in eurer lieben Runde aufgenommen zu werden, Erfahrungen mit dieser Diagnose zu bekommen, Tipps, Hilfen, alles was "Frau" in dieser Situation halt so brauchen kann :).......

sommerbiene 30.06.2013 23:00

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
hallo retala !

herzlich willkommen...auch wenn der grund nicht der prickelndste ist :rolleyes:

meine diagnose war gleich mit deiner.... Mamma CA 9mm G3...brusterh.op...sentinel sauber.
hab den knoten selbst ertastet ( war ein halbes jahr zuvor erst bei der jährl. vorsorgeuntersuchung! )

es folgten port op...chemotherapie ...3 FEC und 3x DOC ; im anschluss 35 bestrahlungen.

das ist seit der diagnose jetzt knapp 1 1/2 jahre her....ich hab alles gut überstanden und mir gehts sehr gut...bin gesund!
ich schreib dir das,um dir mut zu machen!!!


sicher.... die chemotherapie war alles andere als ein spaziergang,aber sie war für mich die medizin,die gesund macht und als solche hab ich sie immer betrachtet...diese einstellung machts leichter !!!

hier in diesem forum bist du bestens aufgehoben!

du klingst sehr geerdet und fest....das ist gut so....du wirst diese stärke brauchen !

alles liebe und viel glück...... isa :pftroest:

Pfalzlerche 01.07.2013 00:29

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo retala,

leider hat es Dich auch erwischt.
Du wirst hier viele Tipps und Hilfen bekommen.
Warte jetzt erst einmal ab, wie die weitere Behandlung vorgesehen ist.
Bis die Wunden verheilen, wird auch noch etwas dauern. Aber bisher hast Du ja alles gut überstanden. Das Weitere schaffst Du auch.

Liebe Grüsse

Doris

retala 01.07.2013 07:14

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Liebe isa,
Liebe Doris,
ja, im Moment bin ich noch sehr "geerdet" :), ich weiß nicht woran es liegt. Habe zum Glück ein seh fröhliches Wesen und bin es von klein auf gewohnt, mit heftigen Diagnosen im Verwandten-und Freundeskreis konfrontiert zu werden. Vielleicht sehe ich es für mich selbst dann (im Moment noch) etwas ruhiger. Was nicht heißt, dass mein Tal der Tränen nicht auch noch kommt. Ich gehe Schritt für Schritt, versuche mich durch Infos (wie das mehrmalige stille mitlesen bei euch) auf jeden Termin vorzubereiten, um Mut und Kraft zu tanken. Wie Doris schon sagte, der nächste Teil ist die Besprechung der weiteren Therapie, erstmal abwarten was da auf mich zukommt. Es hilft mir sehr, so viele mutmachende Beiträge wie hier zu lesen, zu sehen wie viele Frauen davon betroffen sind und wie alle gemeinsam durch "dick und dünn" gehen. Erfahrungen im Umgang mit den vielen verschiedenen Therapien zu lesen und im Vorfeld etwas informiert zu sein, was da alles kommen kann aber nicht kommen muss. Natürlich gibt es nettere Wege um sich kennenzulernen, aber manche Begegnungen finden nunmal eher einen Umweg :). Darf ich mal fragen, wie lange es so gedauert hat bis ihr wieder arbeiten konntet? Bin nun erst eine Woche aus dem Verkehr gezogen und es fehlt mir schon sehr, wobei die Ruhe mir momentan noch sehr,sehr gut tut. Kann mich aber mit der "Schonzeit" noch nicht so recht anfreunden:augendreh

Nochmal herzlichen Dank für eure lieben Worte
LG

retala 01.07.2013 07:31

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Habe erstmal den Beitrag in die Vorstellung gestellt:o Tut mir leid, war ein Fehler von mir, hab den "Vorstellungsbeitrag" total überlesen......:o:o:o

sommerbiene 01.07.2013 08:03

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
guten morgen retula! :)

du machst es genau richtig....schön schritt für schritt !

jetzt musst du ja erstmal den histologischen befund abwarten und dann wird besprochen ,welche art der tharapie du bekommst. ob AHT ....chemo...bestrahlung.

das "tal der tränen" kennen wir alle....irgend wie hat man nach der diagnose keinen boden mehr unter den füßen.
ich hoffe du hast gaaanz liebe menschen um dich,die dich jetzt gut untetstützen und auffangen....ja und wir hier im forum sind auch noch für dich da ........
........lass dich mal feste :pftroest:

zu deiner frage....also ich war z.B. ganze 8 monate krank geschrieben, wo ich dazu sagen muss,daß es mein wunsch war wieder arbeiten zu gehen....der arzt wollte mich noch mindestens 2 monate zuhause sehn.
ich hatte allerdings eine höchstdosierte chemo und hätte es nicht geschafft,so wie einige supertaffe mädels hier,dazwischen arbeiten zu gehn.

wie das bei dir wird, kommt jetzt auf dein therapieschema an. ist ja bei jedem anders !

du bist eine starke frau...das spürt man wenn man deine beiträge liest....DU SCHAFFST DAS.....genauso wie wir!

allles liebe und kopf hoch...... isa :winke:

NicoleZ 01.07.2013 09:41

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Zitat:

Zitat von retala (Beitrag 1198433)
Darf ich mal fragen, wie lange es so gedauert hat bis ihr wieder arbeiten konntet?

Ich war zum Beispiel gar nicht krankgeschrieben, aber ich habe das Glück, dass mein Job sich mit Homeoffice verträgt und körperlich nicht anstrengend ist. So war ich die 5 Monate während Chemo zu Hause und bin halt nur wenn es nötig war ins Büro. Das Immunsystem ist ja vorsichtig gesprochen nicht das Allerbeste während einer Chemo, da sollte man sich tunlichst von Leuten fernhalten.
Nach der Chemo bin ich dann wieder ins Büro, wobei die 7 Wochen Bestrahlung auch kein Spaziergang waren. Jeden Morgen superfrüh aufstehen, dann im Klinikum den frühestmöglichen Termin wahrnehmen und dann ab ins Büro. Dazu kamen dann erhebliche doofe Nebenwirkungen wie Knochenschmerzen, ich fühlte mich teilweise wie 90, und durch das Plattlegen der Eierstöcke und die AHT ein Jahr lang heftige Wechseljahrsbeschwerden inklusive der völligen Unmöglichkeit, je länger als eine Viertelstunde zu schlafen.
Für mich steht fest, nochmal tu ich mir das nicht an, das nächstemal (falls es eins gibt, was ich nicht offen will) lasse ich mich krankschreiben.

Und ich habe im Gegensatz zu dir -keine- Kinder, die eventuell ja auch noch ein bisschen Arbeit verursachen.

Also auch wenn du das vermutlich nicht hören willst : die OP ist erst der Anfang. Der richtige Spaß kommt erst danach.

Ich war 39, als das losging. Jetzt bin ich 42 und vor 2 Monaten war es endlich soweit, dass mir bewusst wurde, dass ich es endlich geschafft habe : ich fühle mich wieder wie ein normaler Mensch.

retala 01.07.2013 09:50

duktual invasives Mammacarzinom
 
Liebe ISA,
auch dir einen schönen guten Morgen :) Danke für deine lieben Zeilen, es hat gut getan:)

Werde jetzt erstmal ein paar Termine abarbeiten, dann wird's auch nicht langweilig und man ist abgelenkt :)

LG
Tanja mit einer ganz lieben :pftroest:für dich

Liebe NicoleZ,

auch dir ein herzliches "Danke" für deine Zeilen. Ich weiß, dass ich erst am Anfang stehe, sehe aber allem was kommt positiv und (noch) gefasst entgegen. Du hast schon Recht, auch die Kinder fordern ihre Aufmerksamkeit und die sollen sie auch bekommen. Um dafür (und für alles andere) Kraft zu sammeln ist es im Moment noch ganz gut Zuhause zu sein. Leider ist mein Job auch körperlich anstrengend, so dass mich erstmal keiner arbeiten lässt :) Nun ja, es gibt schlimmeres als bei dem Wetter auch mal ausruhen zu dürfen :)

Wünsche dir alles Liebe für dich
LG
Tanja

Susado 01.07.2013 12:35

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Liebe retala

ich verlinke zu einem Kommentar zu Krankschreibung ein, den ich vor kurzem in einem anderem Thread schon schrieb. Hoffentlich langweile ich nicht

Erst zu mir: hatte eine ähnliche Diagnose und OP im April: G1-Tumor, BET, Wächterknoten nicht befallen, keine Metas gefunden, mittlerweile festgestellt hormonpositiv. Schätze mich glücklich. Nehme Tamoxifen und bekomme im Moment die Bestrahlungen.

Zu Arbeitgeber: http://www.krebs-kompass.org/showpos...5&postcount=48

LG
Susa

Katzenmama6 01.07.2013 15:38

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo Retala,

meine Chemo war bereits 2007, möchte dir aber gerne schildern, wie das mit meiner Berufstätigkeit klappte.
Ich erhielt das gesamte Programm - BET, Chemo TAC-Schema 6 x im Abstand von drei Wochen - über 30 Bestrahlungen und anschl. 4 Jahre AHT.
Während der ganzen Behandlung war ich berufstätig. Bin jedoch nur halbtags Schreibtischtäterin und hatte das Glück, dass sich die NW in Grenzen hielten.
Meine Arbeit gab mir Kraft die Therapien gut durchzustehen.

Aber jeder Mensch ist und reagiert anders und muss somit für sich entscheiden
was für ihn das richtige ist.
Katzenmama6

wkzebra 01.07.2013 23:01

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Wie Katzenmama schon geschrieben hat: jeder Mensch ist und reagiert anders. Vor allem sind unsere Therapien (hoffentlich) alle so individuell auf uns abgestimmt, dass es keine totale Vergleichbarkeit geben kann.

Ich war eine Woche nach der OP wieder im Büro. Bis zur 1. Chemo hatte ich wegen diverser Arzttermine noch ein paar Fehltage, aber nicht, weil es mir nicht gut ging.

Ich habe im Moment alle 3 Wochen donnerstags Chemo. 2 habe ich hinter mir, die 3. folgt diese Woche. An den beiden Freitagen nach der Chemo bin ich zu Hause geblieben, aber nach dem Wochenende war ich wieder im Büro. So würde ich es jetzt auch machen wollen, wenn ich nicht in der nächsten Woche etwas Besseres vor hätte - ich habe nämlich ab Montag Urlaub und den auch verplant.

retala 12.07.2013 15:39

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo zusammen :winke:,

seit meinem letzten Beitrag ist wieder viel zu viel Zeit vergangen:eek:Am 04.07. musste ich erneut ins KKH zur Nachresektion, konnte am nächsten Tag auch gleich wieder nach Hause. Soweit ging es mir relativ gut, in der Zwischenzeit bekam das "Ding" in mir auch einen Namen: pT1c(m),pN 0(0/6),G2, Rez.: E6,PR 9,Ki67:10-15%, Her2neu:3+, dazu um den Tumor herum wucherndes DCIS:oNun rief gestern der Chefarzt erneut an, ich soll bitte heute nochmal zum Gespräch kommen. Pünktlich angekommen hat er mich gleich an die Hand genommen, danach mal kurz gedrückt und mir mit sorgenvollem Blick erklärt, dass eine erneute Nachresektion erfolgen muss:sad:An sich ist er über den Befund des eigentlichen Mistviehs sehr glücklich, auch weil nun endlich klar ist, dass keine Chemo notwendig ist. Aber das DCIS ist derart aggressiv und schlummert in Ecken wo er es nicht vermutet hat, deshalb gibt es für mich nun zwei Möglichkeiten. Entweder Nachresektion mit der Hoffnung dass diesmal in dem Bereich kein neues Vieh schlummert, oder Ablatio mit sofortigem Wiederaufbau. Er ist eigentlich für die Nachresektion, gibt aber zu, dass meine Angst, es könnte in anderen Bereichen dann noch immer ein Vieh schlummern, nicht unbegründet ist. Zudem gab meine Brust vorher schon nicht sonderlich viel Spielraum, schon bei der letzten Nach-Op war es nicht so doll und diesmal, logisch, noch weniger. Soll heißen: Wäre danach eine nochmalige Resektion erforderlich, würde es dann sofort zur Ablatio kommen. Seitdem grüble ich, allein, gemeinsam mit meinem Mann oder meiner Tochter. Vom Bauchgefühl her schreit alles in mir nach der Abnahme mit Wiederaufbau. Weil ich unglaubliche Angst davor habe, dass irgendwo noch ein Ausläufer oder ein neues DCIS sitzt, was noch nicht aufgefallen ist. Der Tumor saß bei "20Uhr", was ist mit den Bereichen drumherum? Ich kann einfach nicht damit umgehen, in ständiger Angst zu sein, auch wenn eine Grundangst mich nun immer begleiten wird. Auf der anderen Seite will ich auch nicht aus Panik heraus falsch reagieren. Im Moment fühle ich mich einfach "leer", würde mich über die ein oder andere Meinung oder Denkanstoß, oder Erfahrungen von Mädels die das ganze schon hinter sich haben echt freuen. Vor allem aber, wie muss ich mir das Ergebnis eines Wiederaufbaus vorstellen? Wie der Ablauf nach der OP ist, darüber hat der Arzt mich bereits aufgeklärt, aber was ist die Realität? Wie lange dauert es, bis ein relativ "normales" Ergebnis zu sehen ist? Und wie fühlt ihr euch damit? Sorry fürs zujaulen, aber heute ist wohl ausnahmsweise so ganz und gar nicht mein Tag:o:cry:
LG
Tanja

karatina 12.07.2013 16:56

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Zitat:

Zitat von retala (Beitrag 1200491)
Auf der anderen Seite will ich auch nicht aus Panik heraus falsch reagieren. Tanja

Hallo liebe Tanja,

ich kann Deine Befürchtungen nur zu gut verstehen. Man entscheidet schnell aus Unsicherheit, Uninformation und Angst.
Bei mir war es allerdings andersrum:
Ich habe damals aus Panik und Unwissenheit für mich (mittlerweile) "falsch" reagiert.
Ich habe mich brusterhaltend operieren lassen.
Es gibt viele Frauen hier, die mit ihrer brusterhaltenden OP sehr zufrieden und glücklich sind.
Bei mir persönlich stellt sich das nicht so dar. Ich habe die gesamte linke Brust durchzogen von Narbengewebe, Olzysten, andere Zysten.
Das alles wird engmaschig kontrolliert, aber es ist immer wieder eine sehr große Belastung.
Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben: Hätte ich 2010 das Wissen gehabt, welches ich jetzt habe, wäre meine Entscheidung ganz klar zu einer Ablatio gewesen.

Würde, hätte, wäre.....:)

Für mich ist das im Moment nicht mehr wichtig, aber Du fragst nach Erfahrungen. Meine ist, ich hätte besser mit einer Ablatio weiterleben können und müßte nicht alle 12 Wochen so enorm bangen.

Das ist meine ganz persönlich Erfahrung und bestimmt nicht auf alle Frauen zutreffend.

Ich wünsche Dir das Beste
Katharina

Pfalzlerche 12.07.2013 18:06

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo Tanja,

ach Mensch, tut mir das leid. Leider wird Dir hier kaum jemand sagen können, was für Dich am besten ist. Das ist allein Deine Entscheidung. Vielleicht holst Du Dir noch eine zweite Meinung ein, um ganz sicher zu gehen.
Wäre ich an Deiner Stelle würde ich vermutlich die Ablatio wählen um sicherer zu sein. Aber wie gesagt, das würde nur für mich gelten.

Ich kann Dir nur den Rat geben, wäge alles für und wider in Ruhe ab. Du musst selbst das Gefühl haben, dass Deine Entscheidung die Richtige ist.

Ich drücke Dich ganz lieb und sende Dir viele Grüsse

Doris

Kayar 12.07.2013 19:45

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo Tanja,

Ich kann Dir auch natürlich nicht sagen, was Du tuen solltest. Nur Denkanstösse geben. Über die "Sicherheit" wurde ja schon gesprochen. Obwohl man nie weis, was passiert. Auch bei einer Ablatio kanns einen wieder erwischen...

1) bei der nächsten brusterhaltenden OP- wie gut wird dann das kosmetische Ergebnis? Wie ist der vergleich zur gesunden Brust?

2) welche Methode des Wiederaufbaus wird Dir empfohlen?
Silikon geht am schnellsten, die OP ist relativ klein und man kann das Implantat direkt unter den Muskel legen, ohne Expander etc, wenn die Haut nicht gedehnt werden muss. Man ist also schnell fertig. Eisiko ist die Brustwarze- Erhalten oder nicht. und wenn erhalten, wächst sie auch an? Und in wenigen Jahren wird man einen immer deutlicher werdenden Unterschied zwischen der dann immer noch straffen Silikonbrust und der gesunden seite sehen, auch wenn diese jetzt gestrafft wird. Ein Implantatwechsel ist nicht zwingend erforderlich inzwischen, aber doch wahrscheinlich, laut meinem Operateur.

Eigengewebe aus dem Bauch, Po oder Rücken. Die OP ist wesentlich größer, die Brustwarze wird meist rekonstruiert, das Ergebnis sieht oft wahnsinnig natürlich aus, vor allem, wenn genug Haut vorhanden war und das neue Gewebe "nur" darunter gesetzt wird. Diese Brust altert mit, und man hat keinen fremdkörper in der Brust. Ausserdem muss das Implantat nicht ausgetauscht werden. Alelrdings kommt eine lange Narbe am Bauch oder Po dazu.

Beaulli- Aufspritzen der Brust mit speziell aufbereitetem Eigenfett, welches im Busen einwächst. Vorteile- es gibt Fettabsaugungen an anderen Körperstellen inklusive, sehr natürliches Ergebnis ohne Fremdkörper, keine Extra Narben. Nachteil: nur für kleine Brüste geeignet (für C müssten ca 370 ml Fett einheilen), und es dauert recht lange, viele Sitzungen mit Dämmerschlafnarkose im 3 Monatstakt sind erforderlich (4-10 und mehr)

Das mal so meine Laienhafte Erklärung.

Ich selber habe mich für hautsparende Mastektomie mit Erhalt der BW (wenn es irgend geht) entschieden. Und zwar beidseits. Und ein sofortiger Aufbau mit Silkon unterm Brustmuskel. Damit ist die Symetrie gewahrt und ich bin deutlich sicherer vor einem contralateralen Rezidiv, da ich auf der anderen Seite bereits mehrere suspekte Kalkareale habe. Und einmal Chemo langt mir echt.
Falls alles schief geht, muss ich danach doch auf Eigengewebe umsteigen, falls es sich also verkapselt, was ich nicht hoffe, da ich nicht bestrahlt werde.

Vielleicht sind bei meinem Roman ja einige Denkideen für Dich dabei. Nimm Dir die Zeit, bis Du sicher weist was Du willst- denn Du wirst eine ganze Weile damit leben. Und das ist in jedem Fall einfacher, wenn man hinter seiner Entscheidung steht!

liebe Grüße,
Kayar

retala 12.07.2013 22:51

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Vielen lieben Dank für die tollen Antworten:pftroest:,es tut so gut bei euch zu sein:1luvu:. Eigentlich steht meine Entscheidung schon seit der ersten OP am 24.6. Aber damals hatte mein Arzt noch gemeint!, dass das zum jetzigen Zeitpunkt nicht nötig wäre, tja, hätte mir einiges erspart. Egal, über hätte, wenn und aber brauche ich jetzt ja nicht mehr nachdenken. Die Ablatio ist für mich ganz persönlich so ein kleines bisschen Sicherheit, falls man das für die nächste Zeit so nennen kann. Das Ergebnis nach einer erneuten Nachresektion? Nun ja, die Ausgangslage war ein AA-Körbchen (leider nach zwei Schwangerschaften und einer Stillzeit schwer der Schwerkraft erlegen) mittlerweile nach zwei OPs ist davon nicht mehr viel übrig..... Mein Arzt hat mir auch verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, einmal Aufbau mit Expander, Aufbau mit Gewebe aus Bauch oder Rücken aber das ist seiner Meinung nach bei mir nicht möglich (was ich als Frau natürlich gaaaaaanz anders sehe:rolleyes:könnte ihm schon ein paar perfekte Stellen zeigen :) ) alles immer mit Entfernung der Brustwarze. Dass er direkt Silikon einsetzen könnte, davon war nicht die Rede, auch nicht von der Option die BW zu erhalten. Wenn es ganz allein nach meinem Empfinden gehen würde, käme für mich eine beidseitige Abnahme mit Wiederaufbau am alllerbesten an. Da aber auf der linken Seite bisher kein Verdacht besteht, glaube ich nicht, dass mir der Wunsch erfüllt wird. Würd mich, glaub ich, auch nicht trauen zu fragen :o. Aber für mein ganz eigenes Empfinden wäre ich mit dieser Lösung glücklicher als alles andere was ich heute gehört habe. Ich frage mich auch, ob die Brustwarze unbedingt weg muss, wie es funktioniert Silikon sofort einzusetzen (ob das nach den zwei OPs überhaupt gehen würde oder nicht doch erst die Haut gedehnt werden muss?) Aber Haut wäre eigentlich genug da, ein AA Aufbau dass es eben annähernd so ist wie vorher, damit wäre schon einiges gut. Ich kann mir das mit dem Expander auch nicht wirklich vorstellen, langsames Aufpumpen, aber von einem Austausch bei endgültiger Größe auf Silikon davon hat er nichts gesagt.

Vielleicht könnt ihr mir bei den für mich offenen Fragen etwas helfen? Also eben wie das mit sofortigem Silikonaufbau aussieht? Und gibt es dann auch eine große Quernarbe? Muss die BW immer ab? Wie ist das mit dem Expander, dranbleiben oder Austausch mit Silikon? Gibt es Chancen, beide Seiten auf Wunsch abzunehmen mit Wiederaufbau oder ernte ich dafür verständnislose Blicke und Kopfschütteln als ob ich total hysterisch und panisch wäre?

Zuerst aber euch allen ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für eure lieben Nachrichten, ich fühle mich bei euch einfach soooo gut aufgehoben:1luvu: Danke für alles :knuddel:

LG Tanja

Dyara 13.07.2013 06:10

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
*winkt in die Runde*

Viele liebe Gruesse,

gewöhne Dir an, Tanja bei den Ärzten alles zu hinterfragen. Kein Arzt oder Schwester wird Dir das übel nehmen. Sie haben immer ein offenes Ohr für alle Fragen, die anfallen.

Halte es Dir immer vor Augen, Du hast ein Mitspracherecht bei den ganzen Behandlungen und Du kannst auch Wünsche äußern. Der behandelnde Arzt und der Chirurg werden Dir dann sagen, was machbar ist.

Bei mir war die linke Brust befallen. Das diese weg musste, war mir von Anfang an klar, weil ich 4 Tumore drin hatte. Nach dem Arztgespräch stand fest, dass ich mir beide Brüste entfernen lassen. So wurde es in meiner Kartei vermerkt und dem Chirurgen vorgelegt.

War ungefähr eine Operationsdauer von ca. 6 Stunden.

Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute.

Dyara

Kayar 13.07.2013 09:10

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Guten Morgen, Tanja,

genau zum Thema beidseitige Ablatio mit sofortigem Silikon-Wiederaufbau habe ich in "meinem" Thread einiges geschrieben. Vielleicht magst Du da mal lesen?

http://www.krebs-kompass.org/showthr...=57772&page=14

Hier haben einige Damen auch ihre Erfahrungen damit gepostet, was Dir vielleicht ebenfalls hilft.

Nur kurz:
Wenn Du Silikon einseitig bekommst, wird die andere Seite meist ebenfalls gestrafft. Die OP wird also gemacht. Mein Arzt sagte mir, dass ich notfalls, wenn die Krankenkasse die zweite Seite ablehnt (was wir vorher garnicht erfragen werden). ca. 500 Euro selber bezahlen muss für das Implantat. Die OP kosten werden in jedem Fall bezahlt.

Brustwarzen müssen ab, wenn dort bereits entartete Zellen sind, was während der OP mit einem sogenannten Schnellschnitt geprüft wird, können aber im Laufe der OP oder der Heilung leider auch absterben. Erhaltene BW sind in jedem Fall ein gewisses Restrisiko (aber auf Null kommen wir eh niemals)

Narben bekommst Du einmal in der Brustfalte, und eine senkrecht von dort zur BW und um diese herum, da sie versetzt werden muss.


All das sollte er Dir aber sehr genau erklären und mit Bilder zeigen. Und zwar in Ruhe und Du kannst alle deine Fragen loswerden! Vorher würde ich mich niemals unters Messer legen. Wenn Du magst, schicke ich Dir mal die Liste meiner fragen, die ich mit hatte. Vielleicht kannst Du die ein oder andere davon brauchen.

Denn was bei mir die Antworten sind, muss ja bei Dir nicht genauso sein. Und bei einem AA-Körbchen wäre Beaulli bei Dir vielleicht eine schonendere Operation. Auch dazu gibt es einen sehr sehr lesenswerten Thread. Die zeit, sich da durch zu lesen ist es mehr als wert!
http://www.krebs-kompass.org/showthr...=45357&page=30

liebe Grüße,
Kayar

retala 13.07.2013 11:34

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo ihr Lieben,

Danke für eure Antworten! Ui,ui, es gibt ja tatsächlich noch viel mehr Möglichkeiten als ich bisher dachte.... Ich bin vom Typ her einfach so, dass ich niemanden "nerven" möchte. Sehe aber ein, dass ich in diesem Punkt eine egoistischere Haltung einnehmen muss, da es ja ausschließlich um MICH geht. Das muss ich wohl noch lernen..... Als ich gestern beim Doc direkt gesagt habe, dass für mich nun nur noch die Entfernung der Brust in Frage kommt, kam schon so ein merkwürdiger Blick von ihm. Er hätte lieber eine erneute Nachresektion gemacht, was ich aber ablehne!

Liebe Kayar, deine Frageliste nehme ich gerne:kuess:, im Moment schwirrt mir der Kopf vor lauter Fragen die ich habe. Aber eine Auflistung wäre sicher hilfreich und es sind sicher auch Fragen dabei, auf die ich bisher noch gar nicht gekommen bin....

Lieben Dank an euch alle und ein wunderschönes Wochenende:winke:
LG Tanja

retala 16.07.2013 09:18

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Guten Morgen Mädels :)

so, nachdem gestern das Gespräch für die anstehende Ablatio erfolgreich überstanden ist, kommen die nächsten Fragen :o. Erstmal war ich leicht "geschockt", nachdem mir der Arzt mitteilte, dass mein Tumor nun doch Her2positiv (3+) ist. Der bisher feststehende Behandlungsplan muss nun erneut in der Tumorkonferenz besprochen werden, aber das steht erstmal hinten an...

Der Termin für die Ablatio wäre bereits übermorgen, mit sofortigem Einsetzen des Expanders, falls er diesen bis morgen noch geliefert bekommt. Nun ist es so, dass wir unseren (bereits vor der Diagnose gebuchten) Mallorcaurlaub am 07.08. antreten wollen:o Laut Chefarzt eigentlich kein Problem, bis dahin sind noch gut drei Wochen Zeit. Falls aber (wider Erwarten) während des Urlaubs Probleme auftauchen (Wundheilung etc) muss ich mir dort sofort Antibiotika besorgen und direkt nach Hause fliegen:undecided. Seitdem bin ich hin-und hergerissen. OP verschieben oder machen lassen..... Ich freue mich seit Wochen auf diesen Urlaub, endlich mal den Kopf frei bekommen und hauptsächlich für die Kids wäre es enorm wichtig mal raus zu kommen. Hab heute morgen auch im BZ angerufen und dort mit einem anderen Arzt gesprochen, auch er meint, dass die drei Wochen dazwischen reichen würden um fliegen zu können. Klar dass ich alle Risiken vermeiden werde, heißt keine direkte Sonne, nicht schwimmen gehen etc. Aber es kann ja nun doch auch anders kommen.

Wie sind eure Erfahrungen nach solch einer OP und evtl. danach auftretenden "Problemen"? Ich hätte die Sache schon gerne in Kürze hinter mich gebracht, will aber auch nicht mitten im Urlaub zurück fliegen, also vielleicht lieber OP verschieben:o

Sorry schonmal im Voraus fürs erneute Jaulen.....
LG Tanja

Jule66 16.07.2013 14:45

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo Tanja,

Du fragst nach Erfahrungen nach solch einer OP.

Ich hatte 2009 eine Mastektomie mit Expandereinlage.

Leider war es bei mir so, dass die Drainage sehr lange drin bleiben mußte, das waren 2 Wochen.
Das scheint auch nicht unüblich zu sein, denn es ist nicht nur eine recht große OP, sondern der Expander benötigt ja auch Platz, der von der Natur so nicht vorgesehen ist:shy:
Von den dauernden Schmerzen durch den Expander will ich hier nicht reden.

Es tut mir leid, dass ich Dir da gar keinen Mut machen kann,aber
ich glaube, 3 Wochen sind sehr sehr kurz zur Genesung.

Liebe Grüße, Jule

retala 16.07.2013 16:06

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Liebe Jule,

Danke für deine Antwort, es ist auch meine Frage an den Chefarzt gewesen. Aber seiner Meinung nach wäre ich nach 3-4Tagen wieder aus dem Krankenhaus raus und die drei Wochen würden reichen:o. Du sprichst davon, dass der Expander nicht sonderlich "angenehm" zu tragen ist, ich glaube, das habe ich schonmal einem deiner Beiträge gelesen. Aber tauschen kann man ja später noch, zum Glück.....

LG
Tanja

Mary-Lou 16.07.2013 16:06

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo Tanja, ich muss Jule leider in jedem Punkt recht geben und denke mal, dass Du danach nicht wirklich fit - weder körperlich noch mental - für einen Urlaub bist.

Ich kann Dir sehr gut nachfühlen, liebe Tanja, wir mussten damals vor sieben Jahren auch den geplanten Urlaub stornieren, am geplanten Abreisetag war mein OP-Tag (beidseitige Mastektomie mit sofortiger Expandereinlage). Sicherlich hätte man die OP auch verschieben können, schließlich ist Brustkrebs kein absoluter Notall. Nur ich für meinen Teil habe (vielleicht etwas selbstsüchtig) entschieden, dass das - mit diesem Damoklesschwert im Rücken - auch kein entspannter Urlaub werden kann, weder für mich noch für die Familie und so haben wir den Urlaub nach Abschluss der Therapien alle zusammen nachgeholt und dann auch genießen können.

Ich wünsche Dir alles Gute und Mut zur richtigen Entscheidung für Dich.

retala 16.07.2013 16:11

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Liebe Mary-Lou,

auch dir ein herzliches Danke für deine Antwort, ich komme aus dem grübeln nicht mehr raus:(. Der "eigentliche" Tumor ist ja schonmal raus, das DCIS hat sich nunmal leider so breit gemacht, dass eine BET nun nach bereits 2Versuchen nicht mehr möglich ist. Heißt für mich, die OP wäre durchaus noch zu verschieben. Ich werde morgen auf jeden Fall nochmal nachhören und dann wohl lieber bis Ende August warten.....

LG
Tanja

Jule66 16.07.2013 16:42

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Zitat:

Zitat von retala (Beitrag 1201083)
Aber seiner Meinung nach wäre ich nach 3-4Tagen wieder aus dem Krankenhaus

Nie und nimmer! Da kann ich nur staunen...:shocked:
Ich war 10 Tage drin und durfte mit Drainage nur deshalb gehen, weil meine Kids allein zuhause waren und ich gedrängelt hatte.

Bei mir hat der Expander wirklich weh getan, er war im Durchmesser "riesig"- na ja, sollte halt "Platz halten".:augen:

Bitte rechne damit, dass die Urlaubsplanung so nicht hinhaut, damit Du nicht enttäuscht bist, wenn es anders kommt.

Es ist auch so, dass ich sehr unbeweglich war am Anfang, durch die Schmerzen oder was auch immer.
Keine guten Voraussetzungen für einen Familienurlaub.

Liebe Grüße, Jule

retala 16.07.2013 17:15

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Liebe Jule,

seine Aussage hat mich auch erstaunt, wobei er ja mit der ersten Vorhersage "Tumor raus mit BET, ok nach 2-3 Tagen können Sie nach Hause" auch richtig lag. Mir fehl(t)en eben die Erfahrungswerte von Mädels wie euch, um dagegen argumentieren zu können. Aber nun kann ich ja wenigstens etwas mitreden wenn wir morgen nochmal diskutieren:D
Letztendlich kann ich von den Nerven her die Situation noch etwas aushalten, ich hoffe, das hält noch eine Weile an. Dann gibts eben erst den relaxten Familienurlaub und danach ab ins KKH:cool:

Danke für deine Infos, ach sag mal, hast du den Expander gegen Silikon getauscht und war es dann angenehmer? Siehst du, schon kommen die nächsten Fragen:rolleyes:

Lg Tanja

Jule66 16.07.2013 17:28

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo Tanja,

habe den Expander gegen Bauchspeck getauscht:D
Und ja, das war kein Vergleich, viel angenehmer.

Mich hat der Expander nur gequält:(- er war hart, v.a. nachdem ich darauf bestrahlt wurde.
Außerdem hatte ich die OP nach der Chemo- war also entsprechend angeschlagen und irgendwie auch zermürbt.:(

Sag mal, wie siehts denn bei Dir mit Chemo aus?
Bei her2 neu positiv steht die wohl auch an?

Ich würde mich wohl erst für die Therapien entscheiden und dann den Familienurlaub, ich hätte so keine Ruhe.
Aber warte nun mal die erneute Tumorkonferenz ab.

Liebe Grüße, Jule

GlidingGeli 16.07.2013 18:26

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo Tanja,

ich kann bei Ablativ nicht mitreden. Bist du denn berufstätig? Bist du wieder gesund geschrieben, denn krank ins Ausland, da machen die meisten KK nicht mit?
Wir hatten einen Urlaub gebucht für die Zeit als ich in Chemo war, diesen haben wir abgesagt und nur ein Wochenende in der Nähe verbracht. Zwischen Chemo und Bestrahlung war ich in Absprache mit der Kasse eine Woche auf Borkum.
Aber entscheiden musst du/ihr

Liebe Grüße
GlidingGeli

retala 16.07.2013 20:19

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hallo Jule,

Bauchspeck ist lt. Oberarzt bei mir nicht machbar, ein sehr charmanter Mann, denn ICH sehe das ja anders;) Aber die Möglichkeit gibt es ja später auch noch, falls es mit dem Expander nicht klappt....

Wegen der Chemo muss ich die Konferenz abwarten, der Her2 war sehr spät erst da, jetzt müssen die Herren erstmal diskutieren was für mich das Beste ist. Bisher sind wir ja erstmal vom gaaaaanz positiven Befund ausgegangen, dass mein Mitbewohner eben hormonabhängig ist. Mein Arzt war auch sehr geknickt, als er mir am Montag dann sagen musste, dass Her2 nun doch 3+ ist. Nun ja, jetzt heißt es abwarten was entschieden wird:)

Hallo Gliding,

ja, ich bin berufstätig, krank geschrieben bis zum beantragten Urlaub. Danach habe ich offiziell Urlaub bis Ende August wegen den Sommerferien der Kids extra so gewählt :). Bevor klar war, dass ich erneut operiert werden muss, habe ich direkt mit der KK persönlich Kontakt aufgenommen. Von deren Seite war es kein Problem den Urlaub anzutreten, wäre ja außerhalb der Krankmeldung und wäre auch besser wegen dem bald anstehenden Krankengeld. Deshalb hatte ich auch schon angefragt, man muss ja auf alles vorbereitet sein:(. Die haben mir auch im Vorfeld gleich die Adresse eines KKH in Mallorca mitgegeben, mit denen die KK einen Vertrag hat. Versichertenkarte vorlegen, gut is:). Aber das Thema hat sich nun erledigt, meine Vorsicht hat den inneren Kampf gewonnen und so verschieben wir entweder Urlaub oder OP.

LG
Tanja

Kayar 16.07.2013 23:06

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hi Tanja,

mir steht eine Mastektomie (okay, beidseitig) mit sofortiger Implantateinlage (der Chefarzt sagt, seiner Erfahrung nach gäbe das weniger Kapselfibrosen als erst Expander- warum auch immer) in wenigen Wochen bevor.
Die Ansage ist: 10-14 Tage Krankenhaus. Danach mindestens 4-6 Wochen, bevor sie Wundheilung so weit ist, dass ich in die AHB kann. und ich denke mal, ein Mallorcaurlaub wird auch nicht schneller möglich sein.

Zumal die Wundheilung ja nun echt wichtig ist.. die Brustwarze ist mega gefährdet (wenn man sie behalten will).

Vielleicht wäre es sowiess besser, die OP etwas zu schieben, so dass Du Zeit hast, genau zu schauen was Du gerne wie machen möchtest? Das ist ja doch eine recht große Aktion mit diversen Möglichkeiten, die man vorher durchdenken muss?

liebe Grüße und alles Gute,

Kayar

retala 17.07.2013 12:55

AW: duktual invasives Mammacarzinom
 
Hi Kayar,

nach langem Gespräch heute morgen haben wir nun die OP auf Ende August verschoben. Vorrangig auch aus dem Aspekt, erstmal noch das Ergebnis der Tumorkonferenz abzuwarten. Da ja nun das Her2 3fach positiv neu dazugekommen ist, ist das Thema Chemo nun wieder zu berücksichtigen. Aber darüber entscheiden ja erstmal die Konferenz-Beteiligten. Und so können wir dann ganz entspannt den Therapieplan festlegen, ganz in Ruhe, mit bester Ausgangsposition :).

Somit geht's mir vom Kopf her erstmal besser.....

LG
Tanja


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