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Tumorreste RX mit miliaren Resten am Zwerchfell
Hallo liebe Weg- und Schicksalsgefährtinnen,
ich habe sehr, sehr lange nicht hier gelesen und schon gar nicht geschrieben. Insofern bin ich leider auch nicht up to date über den Weg von Einzelnen, aber meine besten Wünsche für euch alle! Wie sich einige vielleicht erinnern wurde ich im März 2013 in einem Krankenhaus nicht fachgerecht operiert und es wurden hirsekorngroße Tumorreste (1-2mm), zumindest am Zwerchfell, belassen, was in einem Kompetenzzentrum NIEMALS passiert wäre (das ist dort ja locker operabel). Zudem wurde ich vom Geburtshelfer operiert anstatt vom onkologischen Gynäkologen, der befand sich nämlich im Urlaub. Das Geld für die OP zu bekommen fand die Klinik trotzdem schick und trat an, mich zu operieren. In Folge versuchte ich, diesen Schaden wieder gut zu machen, eine 2. OP anzustreben, es gelang mir nicht mehr. Ich wurde damals kaum fertig mit all dem, es fühlte sich ganz furchtbar an und ist, auch im Rückblick, ein Trauma. Ich bin bis heute nicht fertig damit und überlege immer noch, alle Akteure zu verklagen. MIR nützt es in der Sache nicht mehr, aber vielleicht allen kommenden Frauen. Im Juli 2013 brach ich die Chemo wegen akuter Unverträglichkeit nach der 5. Gabe ab und Avastin wurde für mich auch immer schwerer verträglich, ich hörte nach einem Jahr auf damit. Mittlerweile bekomme ich schon über 8 Monate kein Avastin mehr. Es sind also die denkbar schlechtesten Voraussetzungen für mich, wie ihr lest. Damals habe ich mir gesagt: Ich mache mein Leben einfach weiter - es war doch super, wie es war. Und ich nahm meine Arbeit wieder auf, unter der Chemo sehr dosiert. aber dann folgend eigentlich doch in fast umfänglichem Ausmaß. Diese Haltung hat sich mittlerweile nicht als die Sinnvollste erwiesen, denn es bleibt nichts, wie es ohne Erkrankung war - alles verändert sich. Was schön und richtig war, kann unter diesen Voraussetzunge auch überfordernd sein. Mittlerweile sehne ich mich sehr nach persönlichem Freiraum, den ich seit März 2013 niemals hatte. Ich sehne mich nach URLAUB, den ich als Freiberuflerin in der gesamteen Zeit seit der Diagnose nicht hatte und nach Zeit ausschließlich mit Familie und Freunden. Weswegen ich heute hier schreibe hat diesen Grund: Ich möchte allen Frauen, die mit Tumorresten "in die Krankheit starten", Mut machen. Denn ich habe immer noch kein Rezidiv, ich werde immer erstaunter (die Ärzte auch). Mein Tumormarker ist HOCH im Normbereich (zwischen 24 und 29, Eclia Roche - der ist immer ca 10 Einheiten höher als andere). Ich verstehe mittlerweile, dass vieles möglich ist mit dieser Krebserkrankung, vieles auch nicht erklärlich bleibt. Ich mache ganz, ganz viel mit Komplementärmedizin + Ernährung. Dies ist für mich sehr wichtig und ich erkläre mir meinen guten Zustand auch dadurch. Selbst der Eierstockkrebspapst Se. weist ja auf das signifikant längere Überleben von Frauen hin, die grünen Tee trinken und Enzyme zu sich nehmen. Und es gibt noch viel, viel mehr, was ich tue. Ich hatte einen tiefen psychischen Einbruch, als im August meine Hündin gestorben ist. Da hatte ich eine Depression. Dann habe ich einen Weg gefunden, weiter sinnvoll meine Liebe zu Hunden zu leben. Ich habe mir gesagt: Einen Hund über 10 Jahre - das schaffe ich. Und wir haben eine kleine Maus von 11 Jahren adoptiert. Alte Hunde gelten in Tierheimen als unvermittelbar. Mit dieser Entscheidung kann ich prima leben, das fühlt sich richtig an. Ich werde jetzt, so lange es mir gestattet ist, immer Hunde "Ü10" adoptieren, ich vermisse nichts, was ein junger Hund mir geben könnte. So, ich wünsche allen hier das BESTE, spezielle Grüße auch an Birgit, Orchidee, Marlies, Frank, Maxi und alle, die mir vor einem Jahr, als ich sehr traumatisiert war, so geholfen haben! |
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Hallo liebe Sunnycat,
wir haben uns noch nicht geschrieben. (Ich habe hier 2013 eine längere Pause eingelegt.) Nun lese ich, wie es bei Deiner Behandlung gelaufen ist und möchte Dir gern schreiben, wie bestürzt ich darüber bin! Deine Tumormarkerwerte sind zwischen 24 und 29, und wenn das bei Dir angewandte Meßverfahren immer etwa 10 Einheiten über normal liegt, dann bewegst Du Dich im Bereich zwischen 14 und 19, was doch super ist, oder? (Übrigens genau der Bereich, in dem meine Werte seit über 4 Jahren liegen. Ohne Krebs.) Kannst Du das vielleicht als guten Hinweis auf langfristiges Überleben sehen? Denn die Prognose ist nicht null. Auch mit Tumorrresten. Keinesfalls null. Auch aus medizinischer Sicht und ohne Schönmalerei. Wieso meinst Du, dass eine Verfolgung der Fehler im Rahmen Deiner Behandlung Dir nichts mehr nützt? Wegen schlechter Prognose? Margit z.B. schreibt immer mal wieder. Sie hatte vor vielen Jahren Stadium 3c und ist ohne Rezidiv. Das gibt es. Nichtsdestotrotz muss man sich das natürlich gut überlegen, ob man das verfolgen möchte. Ich bin gerade dabei. Wenn Du Dich darüber austauschen möchtest, sehr gern. Ich habe viele Schritte diesbezüglich bereits getan. Und ich habe sehr großes Interesse an Deinen komplementärmedizinischen Anwendungen. Magst Du davon berichten? Liebe Sunnycat, schön, dass Du hier bist! Alles Gute und viele liebe Grüße Edeka |
AW: Tumorreste RX mit miliaren Resten am Zwerchfell
Liebe Edeka,
ich bin sehr dankbar für den bisher friedlichen Verlauf meiner Erkrankung! Wir wissen ja alle, dass wir als palliativ gelten, wenn Tumorreste in unserem Körper verblieben. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, so lange ohne Rezidiv zu sein nach dem Op-Desaster - ich war eigentlich bei jeder Nachsorge darauf eingestellt, dass es wieder los geht. Die nächste Nachsorge habe ich im Februar 2015. "Wieso meinst Du, dass eine Verfolgung der Fehler im Rahmen Deiner Behandlung Dir nichts mehr nützt?" Weil ich es nicht ungeschehen machen kann. Ich habe es versucht mit dem Gedanken an eine 2. Op und habe versucht, dem nachzugehen - ich konnte es nicht mehr ändern, was geschehen war. Aber ich bin sehr traurig bzw. betroffen bei dem Gedanken, dass dies Krankenhaus einfach so weitermacht und anderen Frauen das gleiche Elend antut. Deswegen überlege ich immer noch daran, das KH zu verklagen. Über meine Prognose versuche ich nicht nachzudenken, ich gebe mein Bestes in jedweder Hinsicht und in dem Wissen, dass wir nicht alles kontrollieren und wissen können. Ich habe hier einfach geschrieben, weil ich vor 18 Monaten so verzweifelt auf der Suche nach Frauen war, die länger rezidivfrei mit Tumorresten überlebt haben - ich habe da wenig gefunden, eigentlich habe ich persönlich von niemandem gelesen außer von Lizzy. Auch Margit ist ja tumorfrei operiert worden, wenn auch mit dramatischen Operationsfolgen (Viele Grüße, liebe Margit!) Ich wollte einfach den Frauen mit Tumorresten schildern, dass es auch einen relativ "friedlichen" Verlauf, gemessen an dem Vorhandensein von Tumorresten, geben kann. Ich schreibe dir gerne eine PN die Tage, was ich komplementärmäßig mache, u.a. auch Mistel und obiges, aber noch einiges mehr. Ich möchte mich erst einmal ein wenig bei dir einlesen. Vorhin habe ich die Segel gestrichen, als ich gelesen habe, dass die wunderbare, tapfere Sandra mit ihrem köstlichen Humor und gestorben ist. Das hat mich sehr getroffen Liebe Edeka, ich bin absolut nicht eingelesen hier, wünsche dir alles Liebe und ich melde mich dann per PN... |
AW: Tumorreste RX mit miliaren Resten am Zwerchfell
Hallo zusammen,
zu dem Thema Tumorrest und Prognosen möchte ich nur zwei Dinge in den Raum stellen: Prognosen werden aufgrund von Statistiken gegeben. Statistiken taugen nur wenn man große Gruppen betrachtet aber nicht für eine Einzelperson. Meines Erachtens solle kein seriöser Arzt freiwillig /ungefragt eine Prognose bei Krebs abgeben. Meine Schwiegermutter wurde auch mit Tumorrest (im Bauchfell) operiert. Keiner hat gesagt sie sei damit palliativ (soweit ich das verstehe spricht man erst bei einem Rezidiv von palliativ). Dei OP ist nunmehr 12 Jahre her, es gab kein Rezidiv. Sie ist quietschtfidel gilt schon seit langem als geheilt. Was ist sagen will ist: Natürlich ist die Ausgangssituation besser, wenn kompetent und ohne Tumorrest operiert wird, das zweifele ich auf keinen Fall an! Aber bei dieser Krankheit kann niemand sagen was passieren wird und wann es passieren wird. Grüßles und 'nen schönen Abend noch T‘Pau |
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Hallo zusammen,
eben hatte ich einiges geschrieben und plötzlich- alles weg. Schade. Ich glaube die Entwicklung einer RX Resektion ist schwer vorhersehbar und schwer durchleuchtbar. Ich werde, so hoffe ich, die Tage ein Gespräch mit einem Onkologen haben, dann werde ich, wenn sich die Möglichkeit ergibt, nachfragen. Ach so Sunnycat & T´Pau, Euch sieht man ja nicht so oft. Schön, dass auch Ihr da seid! LG Stern 2014 |
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Hallo SunnyCat,
schön, wieder von Dir zu lesen und dass es Dir einigermaßen gut geht - weiter so ! Mit Deinem Hundle kann ich sehr gut nachvollziehen. Wir mussten am 30.9. unseren Bubi (Schäfi, 15) über den Regenbogen gehen lassen und sind auch in ein grosses Loch gefallen. Mein Mann möchte nun kein Tier mehr. Na ja, mal schauen wenn er sich mal rundum erholt hat. Ich hätte auch gerne wieder ein älteres aber kleines Hundi, die sind so weise und dankbar über ein gutes Plätzchen. Das hast Du ganz richtig gemacht :remybussi. Werde immer mal bei Dir reinschauen. |
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Liebe Sunnycat,
das hatte ich vorhin ganz vergessen zu schreiben: Deine Adoption der kleinen Maus und der Plan mit Ü10-Tieren, das finde ich großartig! Ich hatte darüber auch schon nachgedacht. Alte Tiere sind oft so großartig, und es ist so traurig, wenn sie allein im Heim sein müssen. Bisher habe ich noch zu große Angst vor den unvermeidbar häufigeren Abschieden, aber daran arbeite ich. Bei meinem Freund auf dem Hof lebt eine uralte Katze, schon ganz klapprig und mit Maulgeruch. Kraulekatze wird intensiv von mir beschmust. Mittlerweile erkennt sie schon an meinem Auto, wenn die Streichelverrückte/ich wieder da ist. Beim Schmusen hat sie erhöhten Speichelfluß und sabbert mir die Hose voll. Und ich liiieb sie! Sie ist so süß :augendreh Sunnycat, hab es gut mit Deiner Kleinen! *Edeka |
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Liebe Sunnycat,
jetzt hab ich hier nochmal ein bißchen bei Dir gelesen und möchte Dir noch was schreiben. ich bin sehr traurig bzw. betroffen bei dem Gedanken, dass dies Krankenhaus einfach so weitermacht und anderen Frauen das gleiche Elend antut. Deswegen überlege ich immer noch daran, das KH zu verklagen. Als ich darüber nachgedacht habe, ob ich diesen Schritt mache und wenn ja warum, habe ich mich viel über das Thema informiert. Auch darüber, was für Folgen das für die Ärzte hat, ob klärende Gespräche etwas bringen usw. Wenn es Dein Ziel ist, das Krankenhaus oder die Verantwortlichen "wachzurütteln", dann ist es vermutlich gar nicht nötig, jemanden zu verklagen. Allein ein geäußerter Verdacht auf einen Behandlungsfehler regt enorm zum Nachdenken bei der Gegenseite an. Möglicherweise wäre ein weniger drastischer Schritt schon etwas, was für Dich und dann auch für die andere Seite sinnvoll wäre? In dieser Richtung gäbe es mehrere Möglichkeiten, mit wenig Aufwand verbunden und ohne weitreichende Konsequenzen, wenn gewünscht für beide Seiten. (Der Gedanke, andere Frauen schützen zu wollen steht auch bei mir im Vordergrund. Leider war in meinem Fall die operative Abklärung in einer Tagesklinik der zentrale Fauxpas. Ein Anprangern dieser Vorgehensweise würde bedeuten, dass ich mich quasi mit dem gesamten Gesundheitssystem anlegen müsste. Ich habe mich an offizielle Stellen gewendet, Ärzte, die die Leitlinien erstellen usw.. Bedauerlicherweise, so gern ich es anders machen wollen würde, ich muß es, zumindest erstmal, "klein" halten. Ich versuche, wenigstens hier so gut es geht zu informieren, wenn Frauen vor der operativen Abklärung stehen.) Sunnycat, alles Gute! *Edeka P.S.: Ja, Sandra. Das ist sehr traurig. Sie hat so offen und mutig hier berichtet. Und Kühlraum-Eva die ich sehr mochte ist gestorben und Sanne. Sie fehlen hier. Unvergessen. Natürlich. |
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Ganz liebe Grüße und meine besten Wünsche an alle!
Es ist grauenvoll, diese wunderbaren, tapferen verstorbenen Frauen... Es tut mir unsagbar leid! Ansonsten liebe PTau, ich suche nur meinen Weg, ich kenne keine Wahrheit - ich habe keine Klarheit. Obwohl ich jeden Fachaufsatz, den ich bekommen habe, gelesen habe, obwohl ich mich nach bestem Wissen informiert habe und informiere. Es wird immer deutlicher - ich versuche nur, meinen eigenen Weg zu gehen... Nun noch etwas für Christine und Mucki - ich wünsche euch von Herzen, dass ihr noch einmal die Liebe zu einem Hund ins Herz und ins Haus lassen dürft! Das ist sicherlich Lebensqualität, super für die Psyche und meine Ärztin hat ganz böse gesagt: Sie brauchen einen Hund! es gefährdet Ihre Gesundheit, wenn Sie auf einen Hund verzichten! Naja, wie mans nimmt - für mich war diese Entscheidung eine ganz große Sache. Und was meine Gesundheit damit zu tun hat, das weiß Gott allein.... |
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Hallo Sunny,
das ist schön mal wieder von dir zu lesen. Vor allen Dingen ist es super, dass Du trotz der Vorgeschichte bisher von Rezidiven verschont wurdest und hoffentlich auch bleibst. Wie hast Du das nur hinbekommen? Falls Du mal die Zeit findest, das hier nieder zu schreiben, würde uns das sehr interessieren. Das mit dem Hund ist sicherlich eine gute Idee, das bringt ja vielleicht auch einiges an Ablenkung. Das was dir im Krankenhaus wiederfahren ist, war sicher nicht gut, aber willst Du dir wirklich den Stress antun und dich mit denen in einen Rechtsstreit begeben? Was wäre denn dann das Ziel? Schmerzensgeld? Wenn ich es richtig verstehe möchtest Du verhindern dass weitere Frauen dort unsachgemäss operiert werden. Die Behandlung war sicher nicht optimal aber als Behandlungsfehler wird das sicher nicht eingestuft. Es liegt halt im Geschick und an der Erfahrung des Chirurgen. Daraus kann man sicher keine Konsequenzen für Arzt oder Krankenhaus ableiten. Die Einzige Person , der das mächtig an die Nerven geht könntest Du sein. Ein Krankenhaus spielt da immer auf Zeit mit Gutachten, Gegengutachten etc. Dazu hätte ich ja an deiner Stelle gar keine Lust. Das wichtigste ist ja jetzt erstmal, dass es dir den Umständen entsprechend gut geht. Ich wünsche dir wirklich, dass es für dich so weiter geht. Es ist immer schön zu lesen wenn jemand der Krankheit ein Schnippchen schlägt. Ich denke wir lesen wieder öfters voneinander LG Frank |
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Lieber Frank,
danke erstmal für deine guten Wünsche und alles, alles Gute für Carmen! Schön, dass die Chemo anzuschlagen scheint - ich drücke ganz doll die Daumen! Macht euch keinen Kopf wegen der Geschichte mit dem KH, das ich u. U. verklagen werde - ich wollte es gar nicht so als zentrales Thema behandelt wissen. Ich bin einfach so, dass ich mir nicht alles gefallen lassen mag + es ist für mich definitiv ein Punkt, dass dort anderen Frauen immer weiter so etwas passiert, das hat mit meinem Verständnis vom Sozialen zu tun und gilt nur für mich persönlich. Also, lassen wir das Thema hier, es ist eh meine Privatsache. Ja, eine schöne Lebensgestaltung ist immer wichtig, ob mit Hund oder auf andere Art... Frank, wenn ich das Rezept für ein längeres rezivfreies Übrleben hätte - ich würde es sofort schreiben! Ich mache nur mein Ding und lasse mich möglichst nicht vom Krebs bestimmen...Naja, und dass ich sehr, sehr viel von Komplementärmedizin + gesunder Ernährung halte, das schrieb ich ja schon. Aber da bin ich nicht die einzige.... Liebe Grüße! |
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Hallo, liebe SunniCat. Ooooh, wie ich auch vor 4,5 jahren nach den Überlebenden mit den Resttumoren gesucht habe. Ich hatte auch R2 am Zwerchfell. Und als ich im Arztbrief gelesen habe: "...nur palliative Behandlung möglich", wurde mir schwarz vor den Augen..Inzwischen sind das schon 4,5 rezidivfreie Jahre. Gleich nach der Chemotherapie habe ich mit Kräuter , Vitaminen und chinesischen Pilzen angefangen. Mache ich in Abwechslung verschiedene Kuren. Momentan esse ich fleisig Granatäpfel und trinke einen leckeren Holunderwein aus Lidl. Habe irgendwo gelesen, es sei gut gegen Krebs. Dir wünsche ich alles Gute. Hab keine Angst. Ich habe einen starken Willen und ich glaube, Krebs mag es nicht.
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Liebe Belka,
ich bin dir sehr, sehr dankbar, dass du das hier geschrieben hast! Ich habe das noch nie gehört, dass sowas passieren kann! Es bedeutet sicherlich einigen Frauen hier ganz viel, von deinem unfassbaren und kaum erklärlichen Krankheitsverlauf zu erfahren. DANKE!!! und liebe Grüße, auch weiterhin alles, alles Gute, Kathrin |
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Aaaaaalso, meine Lieben,
nachdem ich das erste Jahr glücklich rum hab, sieht meine Planung so aus: "Ich werde 120 Jahre alt, das könnt Ihr mir glauben!" (frei nach Johannes Heesters uuuuuuund mir!) :D :D :D Ich hab schon letztes Jahr beschlossen, dass ich mindestens so alt werd, wie ich mich nach der OP gefühlt hab - mindestens 120!!!!!! Aber 119 reichen ja auch! :augendreh :augendreh :augendreh Und das sind noch 72 Jahre!!! Danke dir, liebe Belka und auch SunnyCat, dass ihr schreibt dass das ja doch möglich zu sein scheint! :knuddel: :knuddel: :knuddel: |
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Moinmoin Tündel,
schön von dir hier zu lesen! Denn man zu - hau rein und werde man so ca. hundert Jahre alt! Ich drück dir die Daumen! Du bist auch so eine Marke... " So ist es gut, mein Herr. Lachen Sie über mich. Einen Clown muss Lachen umgeben... Sie wissen, das Wesen des Clowns ist es, als ein Trauriger lustig zu sein...." In diesem Sinne: Sehr freundlich, dass du uns hier mit deinem Humor unterhältst! Lieben Gruß und einen schönen Sonntag! |
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Hallo meine lieben. Ich bin froh euch ein Stück Hoffnung zu schenken.Übrigens, ich wäre mit 95 Jahren zufrieden)))
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Danke, Belka.
Schönl, dass Du Dich gemeldet hast. LG Stern 2014 |
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"Wir werden 100 Jahre alt, das könnte ihr uns glauben!"
Wie gesagt: Johannes Heesters & ICH Let's Party! :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: :prost: Schön, dass es euch gibt! Es macht Mut und gibt Kraft! |
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Liebe Katrin,
es ist so unfassbar schön wieder von Dir zu lesen und dazu noch, dass es dir so gut geht. Fantastisch :knuddel::remybussi :knuddel: :remybussi :knuddel: :remybussi Ulrike |
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Liebe Ulrike,
DAS ist aber eine nette Begrüßung - vielen Dank! Ich bin auch richtig dankbar, dass ich noch in diesem guten Zustand anwesend bin und für den bisher relativ gemäßigten Verlauf meiner Erkrankung, ganz ehrlich. Und ich freu mich ganz doll, dass deine OP vergleichsweise so hervorragend gelaufen ist - ganz super! Liebe sonntägliche Grüße, ich mache gleich entspannten Nacchmittag mit meiner Mutter, Kathrin |
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Liebe Ulrike,
wollte Dir noch schreiben, dass ich sehr erleichtert war, Dich wieder auf dem Schirm zu sehen. Ich freue mich sehr, dass Du die OP soweit gut überstanden hast und es Dir gut geht. LG Stern 2014 |
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Hallo ihr Lieben,
ich wünsche allen eine schöne und möglichst beschwerdefreie Vorweihnachtszeit! Und für alle, die in Sachhen Ernährung noch einmal nachfassen möchten ein sehr interessanter Beitrag: http://www.ardmediathek.de/tv/Dokume...ampaign=buffer Fies sind immer wieder die Tierversuche (diese total armen Nacktmäuse, die da gefüttert werden). Das ist immer wieder ein Punkt, wo viele emotional aussteigen (wie auch ich), aber dieser Beitrag ist wirklich sehr informativ, so wird die Forschung um Sulforaphan und Erhöhung der Chemosensitivität ebenso besprochen wie Rote Bete und auch anderes. Alles Liebe + Grüße! |
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Guten Morgen Ihr Lieben,
ich freue ich so richtig über die Beiträge hier, denn sie machen mir echt Mut. Ich stelle mir derzeit intensiv die Frage, wie es weitergeht und da tuen diese Beiträge einfach gut. Den Bericht, liebe Katrin, schaue ich mir an. Bin über jeglichen Input dankbar. . Und, dass Du Dir einen Ü10 Hund angeschafft hast, finde ich super. Ich habe ein ganzes Bündel an Tieren zuhaus und jedes macht mir riesig Freude. Die Versorgung hat mein Mann in der schwierigen Zeit für mich übernommen. Das macht er super und ich brauche mir da keine Gedanken zu machen. Schönen 2. Advent LG Jule |
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Liebe Mucki,
da ich kurkuma nicht sonderlich gerne mag, nehme ich es in Kapselform. Gibts von mehreren Anbietern, dadurch kann ich das dann regelmäßig/ täglich machen und halt noch ab und an beim Kochen es irgendwo dazu geben. bei den Anbietern gibt es enorme preisunterschiede, Tündel hat mir neulich eine neue Bezugsquelle genannt, da ist es recht günstig. Mußt bei der recherche darauf achten, dass es halt Cucurmin in möglichst hohem Prozenten drin ist, annähernd 100. Die Leiterin der Krebshilfegruppe in Berlin hat empfohlen, es wie folgt zu sich zu nehmen: in Quark, mit Leinöl vermischt und 2 Teelöffel Kurkuma dazu. ABer meines ist das nicht. Deshalb halt in Kapseln für mich. Einen wundervollen Tag für Dich wünscht Birgit |
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Liebe Mucki,
mir geht es exakt wie Birgit - ich nehme Curcumin (Extrakt von Kurkuma) in Kapselform zu mir auf Anraten eines versierten Komplementärmediziners. Ich mag Curry auch nur an wenigen Gerichten und in der geringen Dosis würde es nicht allzu viel bringen. Ach interessant, rät die Frau von der Krebshilfe, zumindest in Teilen, zur Ernährung nach Johanna Budwig? Das Rezept ist ja aus dieser Ernährungslehre entsprungen (Öl-Eiweiß-Kost), dies in meinem Empfinden geschmacklich schrecklich gewöhnungsbedürftige Rezept mit Leinöl, Kurkuma und Quark zum Frühstück. Ich persönlich werde so auf keinen Fall den Tag beginnen - ich finde es schon tapfer, wenn ich meinem Müsli einen Teelöffel Leinöl hinzufüge! Was ich meist NICHt tue. Einen schönen Tag allerseits, Kathrin |
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Danke Ihr Lieben http://www.wuerziworld.de/Smilies/girl/gi47.gif !
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Hallo ihr Lieben,
ich wünsche euch ein beschwerdefreies und besinnliches WE und einen schönen 3. Advent! Für alle, die das Thema Ernährung weitergehend vertiefen möchten, eine kurze Darstellung biochemischer Untersuchungen von unterschiedlichen, v.a. auch antikanzerogenen Wirkstoffen in Obst und Gemüse. http://www.fh-erfurt.de/lgf/fileadmi...im_Gemuese.pdf Ich habe mir nämlich mittlerweile einen Plan/ eine Vorstellung gemacht, welche Nahrungsmittel ich unbedingt verstärkt auf meinem Speiseplan haben möchte... Da sind solche Untersuchungen (und andere) immer wieder interessant! Viele Grüße, Kathrin |
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Ui, das ist aber ein sehr interessanter Link, danke Kathrin !
Ich wünsche auch einen schönen, beschwerdefreien 3. Advent http://www.smilies.4-user.de/include.../kerze_109.gif. |
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Ich wünsche euch allen eine angenehme Vorweihnachtszeit!
Vor allem einen special Gruß an Maxi-Christine und Mucki! |
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OHHHHHH diese Kuller-Äuglein :augendreh und das leicht ergraute Schnäuzchen :augendreh -
ist die aber lieb, die Süße. :pftroest: Na, da hast Du dir aber eine tolle kleine Dame geangelt. Zu gut für diese hundeunfreundliche WElt, oder? Schön, dass sie dich gefunden hat. LG :engel:chen PS: hihihih :D:D ich sachs doch - wir sind auf dem besten Weg zum Tierforum .... :D (mal sehen, wie lange es dauert bis Gitti uns alle ins Tierforum schickt :D gelle, Gitti :eek:) |
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Hallo ihr Lieben,
so, wir sind denn also alle im neuen Jahr angekommen - schön! Mucki, alles Liebe ganz speziell für dich, ich wollte dir schon lange schreiben, habe es aber aus verschiedenen Gründen nicht geschafft, hole es ganz bald nach! Hast du nun eine gute Option für deine Bauchdecke gefunden? Geht es dir einigermaßen annehmbar? So, dies ist wieder ein Beitrag vor allem für die Frauen unter uns, die leider keine optimale Erst-Op oder Tumorreste hatten, aus welchem Grund auch immer. Ich bin ja von einem Leiter der Geburtsstation statt vom urlaubenden onkologischen Gynäkologen operiert worden, natürlich nicht in einem Kompetenzzentrum, demzufolge mit Tumorrest RX, mit Resten auf dem Zwerchfell und vielleicht an anderen Stellen. Zudem hatte ich V1, also bereits Venenbefall, was bei FIGO IIIc nur ca. 4% der Frauen haben. Zudem musste ich die Chemotherapie bei der 5. Gabe wegen nicht tolerierbarer Nebenwirkungen abbrechen. Mein Tumormarker ist nach dem Eclia Messverfahren NIEMALS unter 22 uml gefallen, also HOCH im Normbereich. Meine Diagnose erhielt ich im Februar 2013, meine OP fand im März statt. Ich will damit sagen, dass ich wirklich eine GROTTENSCHLECHTE Prognose hatte/habe. Ich hätte nicht im Traum gedacht, dass ich mittlerweile fast 2 rezidivfreie Jahre haben werde. Vor ein paar Tagen schien es so weit zu sein: Im Sono vom Oberbauch wurde ein Schatten auf der Leber festgestellt. Natürlich dachte ich: Okay, nun ist es soweit - ich war supertraurig. Natürlich habe ich mich gefragt, was master of desaster in meinem Bauch angerichtet hat... Auf eine erneute OP gehofft und all das gedacht und gefühlt, was man denkt und fühlt in so einem Moment... Ich habe dann natürlich sofort, zwei Tage später, ein MRT gemacht, welches unfassbarerweise VÖLLIG ohne Befund war, nicht die geringste Unregelmäßigkeit war zu finden, vom Lymphknoten, über die Organe bis zu Blutgefäßen - alles okay ohne die geringste Unregelmäßigkeit. Die Schatten erwiesen sich als Artefakte in der Sono. Ich war vor dem MRT eigentlich fest überzeugt, dass es nun so weit ist und ich ein Rezidiv habe. Meine nächste Nachsorge ist nun im Mai 2015. Ich schreibe dies, weil ein Rezidivverdacht nicht unbedingt ein Rezidiv sein muss, selbst dann nicht, wenn es total wahrscheinlich wäre, dass es ein Rezidiv sei. Ich schreibe dies vor allem, weil ich vor 2 Jahren kaum Hoffnung hatte. Ich habe verzweifelt gesucht nach einem Hoffnungsschimmer, nach den Frauen mit POSITIVEM Verlauf trotz mieser Prognose wie RX, V1, abgebrochene Chemo usw. Es ist sehr, sehr schwer für uns Frauen mit Tumorrest und/ oder unsachgemäßer 1.OP, HOFFNUNG zu finden. Diese HOFFNUNGSLOSIGKEIT ist für mich ganz schlimm gewesen. Ich habe angefangen, meine Ernährung ganz extrem umzustellen und im höchten Ausmaß Komplemetärmedizin zu betreiben und habe so versucht, die Sache selber zu beeinflusssen. So gerne wir möchten: Manches lässt sich vorab weder absehen noch abschätzen, im Positiven wie im Negativen. Das Leben ist manchmaal so ein verdammt unsicheres Pflaster. Ich denke, Hoffnung ist IMMER berechtigt, egal wie schlecht es aussieht. Und es ist immer die richtige Zeit, das eigene Leben so lebendig, interessant, reich, schön und vor allem authentisch zu gestalten! Jeden Tag und jede Stunde. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Kathrin |
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Liebe Kathrin:1luvu:!
Du hast das so toll geschrieben, vielen Dank dafür, die positiven Ereignisse sind soo schön zu lesen. Ich wünsche dir von Herzen, dass es immer so weiter geht. Liebe Grüße schneckili |
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Liebe SunnyCat,
ich fühle so mit Dir. In Anbetracht aller R0-OPs, ist es einfach äußerst schwierig, dem Wunsch nach einer echten Chance bei RX, Glaube zu geben. Es ist, wie ich persönlich glaube, nicht ganz so einfach, dass alle hier im gleichen Boot sitzen. Auch ich verspüre als Angehörige oft noch den starken Wunsch, die verantwortliche Klinik, die eine nicht qualifizierte OP abgewickelt hat, zur Räson zu ziehen. Wie kann eine solch schwierige OP nicht an Spezialisten weiter verwiesen werden? -Einen nicht gynäkoonkologisch ausgebildeten Chirurgen eine solch schwierige OP abwickeln zu lassen, von dieser die Überlebenszeit einer Patientin abhängt? Es ist ganz einfach dreist. Und unmöglich. Ich suche immer noch nach Möglichkeiten, meinen Ärger über die Dreistigkeit, eine solche OP in einem kleinen Krankenhaus durchzuführen, los zu werden. Falls jemand einen Weg kennt -nur her damit. Gerne auch per PN. Viele Grüße, Stern 2014 |
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http://www.wuerziworld.de/Smilies/girl/gi84.gif liebe Kathrin - alles nochma jut jejange http://www.wuerziworld.de/Smilies/girl/gi84.gif !
Hab bei den Kampfküken geschrieben, wie es mir zur Zeit ergeht. Auf Post freu ich mich :):remybussi |
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Ihr Lieben,
danke für Eure Anteilnahme! Alles Liebe für euch! Jetzt aber ein ganz spezieller Gruß an dich, liebe Marietta! Ich habe immer wieder mal an dich gedacht und mich gefragt, wie es dir geht??? WAS macht der helle Fleck mit dunklem Punkt in deiner Leber??? Verhält sich alles ruhig? Machst du eigentlich was mit Komplementärmedizin? Ich weiß, dass du supergerne isst, aber vielleicht hast du etwas zufgefügt, was antikanzerogen wirken soll? Ich drücke dir ganz doll die Daumen, auf jeden Fall! Mucki, menno, was ist das denn mistig, ich habs gelesen... Aber sicherlich findet sich ein guter Weg! Pass inzwischen gut auf dich auf und lass es dir gut gehen, so gut es eben geht! Liebe Stern, danke für dein Mitgefühl - was soll ich sagen: Deine Not ist meine Not... So etwas DARF nicht sein... Du hast völlig Recht mit dem, was du schreibst! Schneckilein, dir wünsche ich alles Liebe, du und deine Küken habt das Beste verdient! Dein Foto ist toll! Belka, auch einen lieben Gruß an dich! Ihr Lieben, macht euch schöne Tage, schöne Stunden und genießt viele Momente, so gut es geht... PS: Ohje, liebe Chris, ich habe deinen Beitrag zu nächtlicher Stunde leider einfach überlesen - ich wollte dich nicht übergehen! Alles Liebe auch für dich, ganz klar! Ich würde dir immer gerne etwas in deinem thread schreiben, eine kleine Ermutigung oder so, kenne mich aber so gar nicht mit dem Körpergefühl eines Stomas aus, und das scheint bei dir momentan so das Zentrale zu sein, was dir Ärger/ Unwohlsein bereitet... Aber ganz lieben Gruß und haab einen schönen Tag! |
AW: Tumorreste RX mit miliaren Resten am Zwerchfell
Zitat:
das hast Du so schön gesagt. Danke für die tollen worte. Ja, das ist das, was mir hier oft so wichtig ist: VERGLEICHE gleich welcher Art führen einfach zu nichts. Deshalb kann ich mit "warum gerade ich" oder "ist doch nicht so schlimm als hättest du XY" und "anderen geht es noch viel schlechter" nichts anfangen. Oder genauer gesagt: das lasse ich nicht gelten. hier, wenn wir schreiben, geht es um ein individuelles Schicksal. Von jeder einzelnen. und jede einzelne erlebt Ihr Schicksal halt 100%. Grundsätzlich möglich ist dabei ALLES. in diesem Gedanken liegt halt auch die große CHANCE, positiv zu denken und zu fühlen. (vermutlich das, was man auch HOffnung nennen kann). Das entscheidende ist, im hier und jetzt glücklich sein zu können. und das wünsche ich Dir immer sehr, liebe Sunnycat M K . :remybussi @liebe Marietta, schön, wieder ein kurzes Zeichen von Dir zu lesen. Hat mich sehr gefreut!! Geht es Dir einigermaßen? Bekommst Du immer noch Avastin? Bringt es immer noch was? Ich finde das ja einen Wahnsinns-ERfolg, den Du da geschenkt bekommen hattest. Fühl dich an dieser Stelle mal wieder lieb umarmt :knuddel: @liebe Stern, meinen Ärger über die Dreistigkeit, eine solche OP in einem kleinen Krankenhaus durchzuführen, los zu werden. Das allerwichtigste finde ich dabei zuerst, diese Wut, Verzweiflung und Empörung in klare deutlich Worte zu fassen und schwarz auf weiß niederzugeschreiben. Um daraus einen Brief zu formulieren mit einer deutlichen Aufforderung an das Krankenhaus sich dazu zu positionieren. Aussprechen mit einer klaren Adresse ist immens wichtig. Und dann auch mit anderen Betroffenen darüber zu sprechen. Da bist Du dann hier an der richtigen Adresse. :pftroest: ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Es ist wichtig, es zu etwas greifbarem zu machen. und seien es "nur" schwarze Buchstaben auf weißem Papier. Mal sehen, was dann daraus erwächst. Alles Gute dabei!! LG an alle :engel:chen |
AW: Tumorreste RX mit miliaren Resten am Zwerchfell
Liebe Kathrin,
will Dir einfach mal nen ganz lieben Gruss hierlassen, ich denke oft an Dich und die kleine Süsse :remybussi. |
AW: Tumorreste RX mit miliaren Resten am Zwerchfell
Hallo liebe Mitkämpferinnen,
heute spreche ich euch so an: (Mit-) Kämpferinnen und DAS ist auch genau der Punkt - der ewige KAMPF nach der Diagnose: Erst kämpft man mit dem Schock, dann kämpft man mit der Therapie, dann kämpft man mit den Nachwirrkungen, dann kämpft um um den Standort, dann kämpft man um Akzeptanz und schlussendlich kämpft man mit den Schädigungen durch die Therapie und vor allem immer mit der Angst... Wenn man dankenswerterweise NOCH kein Rezidiv hat (Ruhe hat man exakt immer für 3 Monate, 12 Wochen!, sofern einen innerhalb dieser Zeit nicht Beschwerden oder Ängste von den Füßen heben), gehen einige von uns arbeiten, weil wir wollen oder weil wir müssen.... Bei mir ist es so, dass ich projektorientiert arbeite und Verantwortung trage. Da hat man Zeiträume von einem JAHR, die man planen muss. Kann man diese Zeiträume nicht einhalten, so gibt es Probleme für etliche Menschen und in etlichen rechtlichen Fragen. Es überfordert mich so, dies Planen versus nicht planen können.... Und dann hat man natürlich mit dem normal social life zu tun: Da geht es um Frisuren, Männer, Sexualität, Planungen für Haus und Familie, Urlaub, Anschaffungen, Freizeit und Unterhaltung - alles auf recht oberflächlichem Niveau, so wie wir halt miteinander kommunizieren. Ich verstehe ja, so ist es normal und okay, so ist das eben. Ich habe auch gelernt, dass meine Beeinträchtigungen in meinem Business keinerlei Berücksichtigung finden (können), es ist eben so. Will ich dabei sein, muss ich funktionieren. Mittllerweile habe ich auch gelernt, auf die oberflächliche Frage: Wie geht es dir? so zu antworten, wie es erwünscht wird: Danke, gut - und selbst? Alles okay, alles im Rahmen. Aber WARUM fühle ich mich nur so verdammt ausgeschlossen? Warum so verdammt einsam? Ich bin sehr, sehr dankbar für den bisher friedlichen Verlauf meiner Erkrankung, aber ich kriege meine Leben nicht hin, obwohl ich die ganze Zeit teilnehme. Ich bin so überfordert, wieder die nächsten Planungen für ein Jahr einzutüten, die für das letzte Jahr abzuschließen. Das wäre dann im Sommer. Dazwischen habe ich eine Untersuchung und hoffe, dass ich alles noch fertig bekomme. Ich bin in einem Zwischenreich, ich finde es gerade so schwer. Ich hatte so ein tolles Leben. Irgendwie ist es alles ... anders und ich finde die Tür nicht zu einer befriedigenden Gestaltung meines Lebens... Es ist und bleibt einfach für mich so schwer mit dieser Erkrankung... Sehr niedergeschlagene Grüße, alles Liebe für euch! |
AW: Tumorreste RX mit miliaren Resten am Zwerchfell
Zitat:
irgendwie ist das eine verkehrte Welt hier. Ich möchte und muss Dir schreiben: diese Aussage STIMMT NICHT! Sie ist einfach faktisch falsch, auch wenn ich mich damit weit aus dem Fenster lehne. Verkehrte Welt insofern, als ich mir als Laie anmaße, eine andere Meinung als ausgebildete Ärzte zu haben. Aber alles, was ich über die Krankheit weiß (und das ist gar nicht so wenig), ist, dass sie auch in deiner Situation bei der ERST-Diagnose potenziell heilbar ist. Und wenn Du tumorfrei oder nur mit ganz kleinen Resten operiert wurdest, hast Du eine reelle Chance auf Komplettheilung. Remission heißt das. Und auch für alle anderen besteht die Hoffnung auf eine seltene, aber durchaus auftretende Spontan-Remission. Warum Deine Ärzte dir sowas sagten, darüber kann ich nur spekulieren. Aber es ist :boese::boese::boese: :twak::twak: Und: es liegt nicht unerheblich in Deiner Hand, dies zu widerlegen!! Es gibt ganz viel, was Du tun kannst! Und du hast uns. @liebe Sunny, ich schreibe Dir späer auch noch (muss mich jetzt erst mal um die Kids kümmern), auf jeden Fall lass Dir erst mal ein paar ganze liebe tröstende :knuddel::knuddel::knuddel: da. LG vom :engel:chen |
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