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Blauerschmetterling 26.07.2007 16:10

Vortrag Antihormonelle Therapie
 
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Hallo ihr Lieben,

ISI Internationale Senologie Initiative lädt ein zum Vortrag
für Patientinnen, Angehörige und Interessierte

unter der Leitung von

Herrn Dr. med. Sherko Kümmel
Oberarzt im uni-brustzentrum essen

Dienstag, den 11. September 2007
19.30 - 21.30

in Essen
Leo`s Casa
Kennedyplatz 7
(ehemals Europahaus)

Themen:

Antihormonelle Therapie
Referent: Herr Dr. med. Sherko Kümmel
uni brustzentrum essen


Positive Aspekte einer Krankheit

Referent: Herr Dr. med. Mahdi Rezai
Ärztlicher Direktor Brustzentrum Düsseldorf

Eintritt für Nichtmitglieder 2,50 Euro

Eine Diskussion ist ebenso eingeplant. So könnt ihr Eure Fragen stellen.

Liebe Grüße
Anneli

staufda1 27.07.2007 10:14

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Hallo Anneli,

wirst Du diesen Vortrag besuchen?
Wenn ja, könntest Du uns darüber informieren wenn Etwas einschneidendes erzählt wird?


ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

Daniela

Sunpower77 27.07.2007 10:47

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Vielen Dank, das werde ich mir ganz bestimmt anhören, ist ja nicht so weit.

Blauerschmetterling 27.07.2007 10:52

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Liebe Daniela,

ich werde den Vortrag besuchen und eventuell habe ich die Möglichkeit bei den Vorbereitungen zu helfen. Dr. Kümmel ist erst seit Anfang des Jahres an der Essener Uni Klinik, kommt von der Berliner Charitee, und ist voller Tatendrang. Er kam sogar zu unserem KK Treffen. Es fehlen einfach Anlaufstellen für die Betroffenen, außerhalb der Selbsthilfegruppen, um brennende Fragen beantwortet zu bekommen. So ist einmal im Monat ein Vortrag mit Diskussion geplant. Ich werde Euch gerne darüber berichten, da der Treffpunkt Essen sicher nur für NRW Betroffene zu erreichen ist.

Liebe Grüße
Anneli

Blauerschmetterling 30.07.2007 13:14

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Hallo ihr Lieben, :megaphon:

am 13.10.07 findet ein Informationstag für Brustkrebspatientinnen in Essen statt.
Veranstaltungsort ist die Philharmonie.

Sobald mehr Daten bekannt sind, ist noch in Vorbereitung, informiere ich Euch.

Liebe Grüße
Anneli

Loisl 04.08.2007 20:42

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Hallo BlauerSchmetterling,

wenn Du bei dem AHT-Vortrag die Gelegenheit hast den Doc persönlich zu sprechen, frag ihn doch mal, wie man die Nebenwirkungen der Aromatasehemmer, z.B. Aromasin, Nebenwirkungen die auf Kreislauf und Darm schlagen, wie plötzlicher Durchfall, Übelkeit, Schwindel....was man dagegen unternehmen kann...?Gibts da vielleicht Hilfe und Unterstützung???

Wäre echt lieb von Dir, wenn Du uns danach etwas berichten könntest.

Sei lieb gegrüßt

Loisl:remybussi

Blauerschmetterling 04.08.2007 22:18

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
:winke: Hallo Loisl, :winke:

Frage schon notiert. Nach den Vorträgen gibt es die Möglichkeit zur Fragestellung.

Das Konzept von Dr. Kümmel lautet: Direkte Zusammenarbeit mit den Betroffenen, die durch einen Vortrag ihre eigenen Fragen vielleicht nicht beantwortet bekommen.

Liebe Grüße
Anneli :winke:

Loisl 04.08.2007 22:47

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Danke Du wunderbarer blauer Schmetterling,

ich schick Dir ein luft-Bussi zu!!

Alles Liebe
Loisl

Habe heute Abend einen Auftritt absagen müssen, wegen akuter Nebenwirkungen vom Aromasin.
Schwindel, Durchfall, Übelkeit.....
Ich habe mich so auf das Fest gefreut...
tja, irgendwie kann man einfach nur noch spontan leben und nichts verbindliches im voraus zusagen, es tut weh, sich an diese Situation gewöhnen zu müssen.
Es ist einfach nichts mehr wie es einmal war....
Und trotzdem möchte ich überleben und werde es irgendwie versuchen anzunehmen und zu akzeptieren....

Alles Liebe!

Maria1954 05.08.2007 15:45

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Hallo Blauerschmetterling!

Wäre an diesem Vortrag auch interessiert, bin aber zur der Zeit aber in Reha und kann an diesem Vortrag nicht teilnehmen. Also, solltest Du Dir diesen Vortrag anhören, wäre es nett, wenn Du vielleicht eine kurze Info hinterlassen kannst.Vielen Dank schonmal im Voraus.

Liebe Grüße Maria

Blauerschmetterling 06.08.2007 15:27

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Hallo Maria,

habe mich noch mal erkundigt. Zuerst kommt der Vortrag. Ich versuche dann soviel wie möglich mitzuschreiben. Nach dem Vortrag können Fragen gestellt werden und im Anschluß werden 3 Themen für den nächsten Vortrag zur Auswahl vorgestellt. Geplant sind diese Treffen für alle 4-6 Wochen. Mal sehen, was daraus wird. Das hängt ja auch von dem Interesse der Betroffenen ab.

Liebe Grüße
Anneli

K51E52 13.08.2007 20:08

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Hallo blauer Schmetterling


Der Vortrag wär sicher sehr Interessant. Leider wohne ich zu weit von Essen weg ( i. d.Nähe von Regensburg)
Ich hätte für den Doktor auch eine Frage!
Was macht es für einen Sinn, bei einem Hormonpositiven Krebs eine Hormontherapie zu machen, wenn man seit ca. einem Jahr keine Eierstöcke mehr hat.
Irgndwie ist das für mich unlogisch.

Falls du noch meine anderen Daten brauchst:

Mastektomie li mit axilladissection Level I u. Level II

Mittelgradig differenziertes, invasiv-lobuläres Mammacarcinom.
G 2, p T 3m,L1, V o, R o, pN 1a (3/14)
Östrogenrezeptor: positiv
Progersteronrezeptor : positiv
HER-2-neu: negativ

Ich habe bereits drei FEC u. eine Doxetacel bekommen. Bekomme noch zweimal Doxetacel. Anschliesend noch Bestrahlungen wegen der Lympfdrüsen.
Das kann ich ja alles verstehen. Nur warum noch die Hormontherapie,wenn keine Hormone mehr produziert werden.

vielen Dank im Vorraus

Liebe Grüße

K51E52

bettinaco 14.08.2007 15:34

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Hallo K51E52,
die Frage kann ich dir auch beantworten: Hormone werden auch im Fettgewebe produziert. Deswegen ist die AHT für alle Frauen mit hormonabhängigem Krebs wichtig, auch für die in der Postmenopause oder nach Entfernung der Eierstöcke. Das senkt die Rückfallgefahr erheblich.
Ich hoffe, es geht dir gut und du überstehst auch den Rest der Behandlung gut.
Bettina

Jutta-1411 16.08.2007 11:15

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Hallo Blauschmetterling,

bin leider auch ein bisschen weit weg von Essen (Kaiserslautern) und hätte auch eine Frage für den AHT-Vortrag:

Nehme seit knapp 6 Monaten Femara und habe jetzt eine Polyarthrose, was wohl "bevorzugt" :augendreh Frauen in den Wechseljahren bekommen. Momentan sind am schlimmsten Finger und Handgelenke betroffen, aber auch Hüfte, Knie und Füße schmerzen. Habe schon überlegt, die AHT abzubrechen damit nicht irgendwann die Gelenke völlig zerstört sind :eek: .

Liebe Grüße und schon mal DANKE fürs Fragen

Jutta :winke: :winke: :winke:

K51E52 20.08.2007 11:10

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Hallo Bettina

vielen Dank für deine Antwort!
Bin die letzten vier Tage wegen der 3. Doxichemo gelegen. Ich bin enttäuscht u. traurig:weinen:. Da hatte ich gemeint, dass nach den Chemos, das " normale" Leben wiederbeginnt u. ich alles Überstanden hätte. Die Beiträge über die AHT zeigen aber ein ganz anderes Bild. Da geht die Quälerei ja erst richtig los und das über Jahre und ständig? Gerade die Gelenkschmerzen haben mir, neben der Müdigkeit, zu schaffen gemacht. Mit dieser Krankheit ist man in einem ständigen auf und ab. Erst die Freude, dass die Chemos nun fast überstanden sind u. nun die Enttäuschung, dass es eigentlich schlimmer u. länger weitergeht. Wie schafft man das, hier den Mut nicht zu verlieren? Weißt du zufällig was es sonst noch für AHT Medikamente gibt und wo man darüber geauere Infos bekommen kann?
Viele Grüße
K51E52

staufda1 21.08.2007 17:03

AW: Vortrag Antihormonelle Therapie
 
Zitat:

Zitat von K51E52 (Beitrag 448363)
Hallo Bettina

vielen Dank für deine Antwort!
Bin die letzten vier Tage wegen der 3. Doxichemo gelegen. Ich bin enttäuscht u. traurig:weinen:. Da hatte ich gemeint, dass nach den Chemos, das " normale" Leben wiederbeginnt u. ich alles Überstanden hätte. Die Beiträge über die AHT zeigen aber ein ganz anderes Bild. Da geht die Quälerei ja erst richtig los und das über Jahre und ständig? Gerade die Gelenkschmerzen haben mir, neben der Müdigkeit, zu schaffen gemacht. Mit dieser Krankheit ist man in einem ständigen auf und ab. Erst die Freude, dass die Chemos nun fast überstanden sind u. nun die Enttäuschung, dass es eigentlich schlimmer u. länger weitergeht. Wie schafft man das, hier den Mut nicht zu verlieren? Weißt du zufällig was es sonst noch für AHT Medikamente gibt und wo man darüber geauere Infos bekommen kann?
Viele Grüße
K51E52

Liebe K51E52,

nicht alle Frauen haben schlimme Nebenwirkungen unter der AHT. Meine Mutter und ich haben beide nur gut ertragbare Hitzewallungen bekommen. Sie hat nur TAM (ist ja schon 68 Jahre alt gewesen bei BK) und ich (42 Jahre bei BK) Zoladex und Tamoxifen.

Und ich weiss, dass wir nicht die Einzigen mit wenig Nebenwirkungen sind.
Also: Nicht den Mut verlieren !

Lass es einfach mal auf Dich zukommen, gut möglich dass auch Du keine grösseren Probleme bekommst!

Liebe Grüsse

Daniela


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