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RomyS 26.04.2011 01:28

Es tut so weh...
 
Hallo,

ich war nicht wirklich oft aktiv in diesem Forum, habe zumindest nicht oft geschrieben bis auf ein paar Beiträge, mehr gelesen...
Aber ich möchte es zumindest loswerden, weil ich denke, dass es mir helfen könnte damit klar zu kommen.

Gestern ist meine Oma von uns gegangen, sie ist laut Personal friedlich eingeschlafen... von uns war keiner anwesend, auch nicht mein Opa, er war gerade auf dem Weg als er verständigt wurde.
Vor ein paar Tagen erst wurde sie aus dem Krankenhaus in ein anderes verlegt, mit einer Palliativstation auf die sie kam. Dort hatten wir die Möglichkeit uns in einem seperaten Raum von ihr zu verabschieden. Sie sah so friedlich aus, wie sie da lag... mit einer Orchidee zwischen den gefalteten Händen.
Es tut so verdammt weh... und man war so hilflos, wir konnten nur immer zusehen wie es ihr von Tag zu Tag, von Woche zu Woche schlechter ging.

Ich weiß nicht, wie ich die Beerdigung überstehen soll... es steht noch kein Termin fest, aber ich habe so schreckliche Angst :sad:

:sad:

RomyS 27.04.2011 19:39

AW: Es tut so weh...
 
Am Freitag ist die Beerdigung... Wie soll ich das nur überstehen, sie fehlt mir so :sad:
Angst Angst Angst!!! :cry: :cry:

Mausi1985 27.04.2011 19:45

AW: Es tut so weh...
 
Hallo Romy,

mein aufrichtiges Beileid.

Ich kann mir denken, wie es gerade in dir aussieht, meine Oma ist am Montag gestorben. Ich war in der Nacht bei ihr, nur in DEM Moment gerade nicht.

Mir fehlt meine Oma auch unendlich und ich weiß auch noch nicht, wie ich ihre Beerdigung überstehen soll, sie ist am 27.5. genau 2 Tage vor ihrem Geburtstag.

Ich wünsche dir und deiner Familie für die kommende Zeit viel Kraft und schicke dir eine :pftroest:

LG Susi

Zetchen 29.04.2011 00:25

AW: Es tut so weh...
 
@RomyS:

Egal was man sagt, im Endeffekt ändert es doch nichts an den Gefühlen der anderen Person - trotzdem: Mein herzliches Beileid.

Zitat:

Am Freitag ist die Beerdigung... Wie soll ich das nur überstehen, sie fehlt mir so
Bei uns kam am Tag vor der Beerdigung der Pfarrer vorbei. Er meinte in dem Gespräch unter anderem, dass man auch einfach "abschaltet" während der Beerdigung, dass man nur noch Teile davon wahrnimmt, weil unser Unterbewusstsein weiß, wann es für uns zu viel wird und uns dann sozusagen "in Watte einpackt und uns schont". Deshalb sollte man auch beim Trauern auf das Bauchgefühl hören auch wenn die Dinge die es uns sagt noch so irrsinnig sind.

Ich wünsche dir viel Kraft für die Beerdigung und auch für die kommende Zeit :pftroest:


@Susi

Zitat:

Zitat von Mausi1985 (Beitrag 1029183)
Ich war in der Nacht bei ihr, nur in DEM Moment gerade nicht.

So war es bei meiner Mutter auch. Wir waren den ganzen Nachmittag bis frühen Abend bei ihr und so etwa 90 Minuten nachdem wir zu Hause waren ist sie dann gegangen. So als wollte sie alleine sein, wenn es passiert... Im Nachhinein weiß ich nicht, ob ich darüber froh oder traurig sein soll... Denn ich hatte immer Angst vor dem Moment in dem es passiert. Scheinbar hat mir meine Mutter die Entscheidung "dabei sein oder nicht" abgenommen.


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