AW: Schwiegermutter BSDK mit Metastasen
Liebe Sailha,
erst einmal willkommen als Mitglied in diesem Forum!
Wie alt ist denn Deine Schwiegermutter? Arbeitet sie noch in einem Geschäft? Wenn ich Deinen Bericht so lese, klingt er nicht so vertrauenerweckend, was die ärztliche Betreuung anbetrifft. Habt Ihr schon mal überlegt, Euch eine Zweitmeinung zu holen? Ich weiss nicht, wo bei Euch (in der Schweiz?) die Spezialisten für Bauchspeicheldrüsenkrebs sind. Aber das würde ich versuchen herauszubekommen und Deine Schwiegermutter dort noch einmal untersuchen lassen. Vielleicht gibt es ja trotzdem noch etwas, was man tun kann. Auch wenn die Zweitmeinung zum selben Ergebnis kommen sollte, kann es beruhigender sein, alles versucht zu haben.
Mit den eventuell aufkommenden Schmerzen sollte sie (und Ihr) nicht allein gelassen werden. Da können Ärzte heute sehr viel tun, um den Patienten nahezu schmerzfrei zu halten. Aber man braucht einen Onkologen seines Vertrauens, an den man sich immer wenden kann, wenn neue Symptome auftauchen und man Hilfe benötigt.
Jeder reagiert auf so eine Krankheit anders. Manchen hilft es, alles zu verdrängen, andere haben das Bedürfnis, viel darüber zu sprechen und wieder anderen hilft vor allem die Informationssuche. So sind wir alle verschieden. Deinem Bericht nach, scheint Ihr das ganze jedoch sehr gut angegangen zu sein, indem Ihr z. B.alle Personen entsprechend informiert habt und Euch um alle möglichen Aspekte mit der neuen Situation kümmert. Versuch das doch mal mit der Zweitmeinung!
Ganz liebe Grüsse
vom Alpenveilchen
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