AW: Meine Oma hat Eierstockkrebs
Hallo liebe Leasse,
meine Mutter ist 66 und hatte gerade ihre vierte Chemo. Sie hatte sich schon gleich zu Beginn eine Perücke besorgt. Das gab ihr Sicherheit. Die Haare zu verlieren war auch für sie psychisch sehr belastend. Sie hatte versucht möglichst wenig zu kämmen usw. um das hinauszuzögern. Auch ich war fand das sehr belastend. Ich fühlte mich hilflos ihr gegenüber. Wie sie zur zweiten Chemo in die Tagesklinik gegangen ist, meinten Schwestern: "Sie haben Ihre Haare ja immer noch! Schneiden Sie sie ab, das bringt nichts ,wenn Sie versuchen es hinauszuzögern." SIe ging dann zu diesem Perückenfriseur. Der machte das. Selber wollte sie das nicht. Der Schritt war schwer, aber danach ging es ihr besser. Manchmal macht sie sogar Witze darüber. Mit ihrer Perücke kann sie sich wirklich sehen lassen.
Du siehst, es ist ein schwerer Schritt, aber man gewöhnt sich daran. Haare wachsen nach!!!
Ganz liebe Grüße
ST
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