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Alt 13.04.2011, 12:54
Benutzerbild von gabi lehmann
gabi lehmann gabi lehmann ist offline
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Registriert seit: 03.11.2005
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Standard AW: Herzlich Willkommen:Angehörige,Betroffene und Hinterbliebene

Hallo ihr Lieben,
als erstes mal vorweg,ich habe gerade meine Kündigung bekommen.
Aber egal,da lach ich nur drüber.Ich hab ja gesagt mein neuer Chef ist ein
A-Loch.Ich habe zu mitte Mai eine neue Stelle.Aber kann ich die wirklich antreten????Es gibt so viele wenn und aber.Für mich die optimale Chance ,aber..........

Liebe Silverlady,
ich versuche wirklich,ihm auch seine Freiheit zu lassen und selber zu bestimmen was er möchte ,und ihm auch nicht das Gefühl zu geben er kann nichts mehr,aber es ist so schwer.Ich hatte gestern Abend echt total Angst mit dem Hund raus zu gehen.Ich hatte die schlimmsten Horrorvorstellungen die man sich denken kann.Ich werde versuchen noch mehr daran zu arbeiten.Ich weiß,das ich ihm alles verzeihen kann auch wenn es erst mal weh tut.Manchmal brauch ich nur jemanden,der mich wieder in die richtige Richtung schubst.Danke.

Liebe Marion,
ja,dank der Kündigung bin ich Zuhause.Aber länger weg zu gehen ,das traue ich mich nicht.Ich gehe schon mit Hundi ,oder Einkaufen oder kleinere Besorgungen machen ,aber dann werde ich schnell unruhig.

Liebe Ingrid,
leider haben wir keinerlei Hilfe durch das Krankenhaus erfahren.Ich muß nunmal sehen was ich tun kann.Noch schaffe ich das ja gut alleine.
Jörg möchte nicht mal den Krankentransport in Anspruch nehmen wenn er zur Chemo muß.

Liebe Caitlin,
ich werde versuchen die Zeit zu nutzen und ihm wirklich nah zu sein,wenn er es denn zuläßt.Ich hab nicht gedacht,das es so schwer ist einem kranken Menschen nah zu sein.Aber ich weiß das es die ganze Situation ist mit allem was ihn quält.Ich überlege dann immer,und komme zu dem Entschluss das es mir genauso gehen würde.

Liebe Maria,
ja genau,der Moment ist da wo Jörg zwar immer noch die Hoffnung hat,noch etwas mehr Zeit zu bekommen aber doch realisiert das es nicht so sein wird.Er sagt das er den ganz dollen Drang hat schnell noch alles zu regeln ,damit ich nicht alles schleifen lasse.Er möchte mich versorgt wissen.Aber so schnell geht das mit der Wohnung nicht.Ich glaube auch das er sich keine Sorgen un sich macht sondern wirklich sehr verzweifelt ist,mich alleine zurück lassen zu müssen.Ich will ihn ja auch nicht drängen ins Krankenhaus zu gehen,ich wünsche mir nichts mehr ,als ihn in meiner Nähe zu haben.Aber ich hatte gestern echt Angst,das er gleich ganz aufhört zu atmen oder elendig erstickt.Heute scheint es erst einmal besser zu gehen,aber......
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Liebe Grüße Gabi

„Was man tief in seinem Herzen besitzt kann man nicht durch den Tod verlieren.“
25.04.2011
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