AW: Adenokarzinom inoperabel
Liebe Christel-Maus,
von einem Lagerungsschwindel habe ich noch nie gehört.
Die Auswirkungen scheinen aber zumindest sehr ähnlich wie bei mir zu sein.
Bei mir war und ist es so, geht es mir etwas besser und ich bewege mich mehr,
bekomme ich spätestens am nächsten Tag die Quittung dafür.
Seit ein paar Tagen kann ich oft nicht mal mehr ungestraft den Kopf anheben.
Erleichterung bringt dann absolutes Flachliegen über mehrere Stunden.
Den Eimer habe ich immer zur Beruhigung in Reichweite neben dem Bett.
Ich brauche ihn aber nur selten, weil ich die Zeichen der aufkommenden Übelkeit erkenne und mich noch rechtzeitig flachlegen kann.
Auf Dauer ist das absolute Liegen doch ziemlich öde. Langsam fühle ich mich von dem häuslichen Leben weitgehend ausgeschlossen.
Selbst Schnucki-Putzi-Hasi-Schatzi betrachtet mich zunehmend nur noch als Inventar, das nicht mal mehr zum Drauf-Rumhüpfen, also zu garnichts mehr, zu gebrauchen ist.
Liebe Grüße Reinhard
Ich habs nachgelesen, der Schwindel sei lästig aber harmlos!!
Geändert von Reinhard (07.05.2011 um 11:51 Uhr)
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