Thema: Cup-Syndrom
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Alt 24.08.2011, 20:36
SaarAndy SaarAndy ist offline
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Standard AW: Cup-Syndrom

guten abend,

Kirschi, da haste ja n Marathon hinter Dir gehabt gestern. Was will den diese Oberärztin jede Woche von Dir`? Komisch. Soll sie Dich doch ma in Ruhe lassen....

Warste denn bezgl einer Zweitmeinung schonmal wie Carlitta und ich in einer Uniklinik ? Ich meine da gibt es ja spezielle Tumorboards in denen die Fälle mit anderen Spezialisten besprochen werden. Deine kleinen Knochenmetas kriegt aber die Chemo sicherlich noch kleiner.

Anita, ich hab mir das mal angesehn, das erste Beispiel fand ich sehr interessant, das mit dem Melanom. Aber ist es nicht vielleicht genau das was jeder Mensch tun sollte? Zu sich selbst, zu seiner Mitte finden? Sich selbst so entwickeln wie es seinen Fähigkeiten und Wünschen entspricht? Sich und sein leben selber leiten und so leben wie man leben will? Sowas gibt es bei uns halt nicht in der zivilisierten Welt, hier gibt es nur Normen, Vorgaben,Regeln,Gesetze,Nachbarn,Vorurteile,Gesell schaft die etwas duldet oder nicht und der man sich fügt oder nicht. Alles hat hier in unserem leben so zu laufen wie andere es wollen oder es vorgeben. Man wird von Geburt an in eine Rolle gepresst, entweder als Frau oder als Mann und hat gefälligst danach zu leben. Rechts und links an diesem Weg vorbei gibt es nicht.
Dabei sollte ein jeder sich doch so entfalten wie er es möchte und wie es ihm in seinem Kopf rumschwebt. Überall ist ja zuerst eine Idee. Und über diese Idee entscheiden wir ..........meistens nicht..........weil es irgendjemandem nicht passt, weil andere komisch darüber denken könnten oder was auch immer. Selbst das was wir können oder nicht können wird uns doch oft schon von den Eltern vorgesagt, mehr oder weniger. Sie entscheiden in welche Schule das Kind geht und was dann aus ihm wird. "Du machst Abitur" "Du machst das und das" blablabla.
Was dieser Mann getan hat war auf seine innere Stimme zu hörn die ihm den rechten Weg zeigte. Denn auch in der Medizin ist es ja oft so, das man diesen Weg vorgegeben bekommt, das und das ist heilbar und das nicht. Alles richtet sich nach diesen Vorgaben. Basta. Ein von Anfang an aus Sicht der Medizin nur noch palliativ zu behandelnder bekommt keine Kurative Therapie, das ist gegen die Regel. Insofern hat mich das Fallbeispiel auch nicht sehr verwundert.
so genug philosophiert. aber ich denke nunmal so. Vieles aus der Gesellschaft spielt da eine Rolle und keiner sagt einem werde der der du wirklich bist.

Grüsse
Andreas
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