Huhu!
Schade das Sie Deine Oma nicht aufgeklärt haben :-(
Ich versuch mal kurz zu erklären. Ich habe lange Zeit in der Radiologie gearbeitet.
Die Untersuchung ist, wie die anderen schon schrieben, Routine.
Sie dauert allerdings etwas länger. Denn man gibt erst die Spritze mit dem radioaktiven Mittel. Diese muß sich erst in den Knochen anreichen. Minimum sind bei Tumorerkrankungen normalerweise 2 Stunden. In der Zeit viel Trinken, damit sich das Mittel gut verteilt und anreichert. Auch die überschüssige Radioaktivität geht über die Nieren ab. Je mehr, umso schöner werden die Bilder. Leider ist dies für ältere Menschen nicht immer einfach mit dem Trinken. Danach kommen die Besagten 20min Aufzeichnungszeit auf dem Gerät. Das schlimmste ist wirklich die Spritze. Alles andere ist eher langweilig. Je nach Befund werden die Stellen oftmals nachgeröngt um zu sehen um was es sich bei der Anreicherung im Bild wirklich handelt. Das Knochenszinti zeigt, wo im Knochen vermehrt Knochenstoffwechsel herrscht. Das kann dann vieles sein. Arthrose, ein alter Bruch, Abnutzungen und und...
Das Mittel verfällt mit einer Halbwertszeit von ca 6 Stunden. Je mehr man trinkt umso mehr Radioaktivität wird über die Nieren ausgeschieden. Man muß nichts beachten. Nur nicht gerade die kleinen Enkel knutschen an dem Tag
ich hoffe ich konnte damit noch ein wenig helfen und wünsche alles Gute! Bei mir im Zimmer lag übrigens eine 90 Jahre alte Dame die vor mir operiert wurde. Sie hat alles gut überstanden. Chemo wurde bei ihr auch nicht gemacht. Sie wurde danach nur auf Reha geschickt, weil sie die Versorgung allein zu Hause nach der OP nicht geschafft hätte.
Liebe Grüße
Fabienne