...nach der Lungen-OP
Guten Morgen alle miteinander !
Gestern konnte ich mich nicht melden , meinem Mann ging es wieder schlecht . Er ist erst um 16 Uhr dann aufgestanden . Er hat wieder schlecht gesprochen , konnte sich kaum bewegen und dann verdreht er manchmal die Augen da wird mir immer ganz komisch.Das sind manchmal nur ein paar Tage und dann wirds ein wenig besser aber es überwiegen zur Zeit die schlechten Tage und ich bin jetzt wirklich an einem Punkt wo ich meine ich kann nicht mehr ...
Nein , mein Mann liest hier nicht mit , er will davon gar nichts wissen . Er wollte noch nie "Hilfe" von Fremden , sei es auch von Ärzten ....er will mit allem alleine klar kommen . Auch mit mir spricht er ja nicht über die Krankheit , nur wie es sein wird wenn es ihm wieder besser geht . Er hat ja weggehört als die Ärzte versuchten ihm zu sagen wie es um ihn steht ...dass sein Tumor sehr spät entdeckt wurde und dann die Metas im Kopf , ob er da noch was machen wolle ...
Da hat er wieder einiges überhört und das ist für ihn nicht schlecht aber für mich . Er will ja nichts wissen über den jetztigen Stand der Dinge , er sieht und merkt zwar ihm gehts schlechter , meint aber es sei vorübergehend ...schön wärs !
dann steh ich da und muss versuchen da mit zu machen , aber manchmal , so wie jetzt kann ich nicht mehr . Mache mir Gedanken über die Zukunft , kann ja schließlich nicht die Augen schließen vor dem was kommen wird .
Manchmal möchte ich mit ihm sprechen über die ganze Situation , aber die Ärzte raten mir ab . Auch meine Eltern und Geschwister sowie jeder der ihn näher kennt . Alle sagen er will halt nichts davon wissen , wenn er es wissen würde , würde er sich aufgeben . Das denke ich auch und deswegen mach ich einfach so weiter wie bisher ...
So, das war mal sehr lang . Mach ich ja sonst nicht , aber es hat sich einfach viel zu viel angesammelt .....
danke euch allen dass ihr mir zuhört und dass ihr für mich da seid . Anne .
|