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Alt 15.11.2011, 08:29
Peppipeppi Peppipeppi ist offline
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Standard AW: Palliativtherapie und Beruf

Hallo,

danke für die Infos.

Das Zometa alleine macht mir auch kaum Beschwerden.
Es sind die Antikörper (Herceptin) in Kombination mit Kortison und Antihistaminen, die mich nach der Infusion todmüde machen.
Die Infusion laufen sehr langsam. Danach bekomme ich noch ein paar Fläschen Vitamine, sodass da schon 4- 5 Stunden weg sind.
Danach schlafe ich dann und nachts geistere ich dann mit meiner roten Kortisonbirne rum, habe Herzrasen etc. Das ist wohl normal beim Herceptin. Am nächsten Tag bin ich dann entsprechend erschlagen.

Parallel kann ich die Infusionen nicht machen, da Herceptin alle 3 Wochen dran ist und Zometa alle 4 Wochen. Da kommt ja dann gar kein richtigen Rhythmus rein, deshalb haben wir die Dosierung 14- tägig gewählt. Das ist meinem Arbeitgeber lieber.

Bekommt ihr das Zometa auch wegen Knochenmetas? Die plagen mich nämlich auch ganz schön. Da brauche ich auch ziemlich viel Zeit, um meine Wirbelsäule stabil zu halten mit Gymnastik bzw. die Muskeln zu stärken, um die kaputten Wirbel zu entlasten.
In der Reha wurde mir gleich empfohlen, Rente zu beantragen. Das will ich aber nicht. Abgesehen vom finanziellen Aspekt, fühle ich mich nicht so schlecht, als dass ich nicht mehr arbeiten könnte.

Bei meinen ersten Kontrolluntersuchungen war mein Zustand auch stabil. Vielleicht könnte ich langfristig auch mal längere Pausen bekommen.
Aber ich denke, das ist noch zu früh.

Grüße,
Peppipeppi
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