AW: Hinterblieben, nur wo?
Regen, Schnee, Eis, kalt, nass, dunkel .... Die Nächte sind lang und die Tage kurz. Selbst die Sonne schafft es oft nur spärlich den Tag zu erhellen. Als trübe Funzel steht sie am Himmel, hat nicht die Kraft, um in den Zenit zu steigen. Körper und Seele hungern nach wärmender Sonne und hellem Licht. Die Natur hält ihren wohlverdienten Schlaf und tankt Kraft für den nächsten Frühling.
Und wir? Wir hingegen machen weiter, als hätte sich nichts geändert. Hetzen weiter in Hektik durch den Tageslauf. Ob hell, ob dunkel, egal. Wir gönnen uns keine Ruhe, keine Erholung.
Halt!
Was ist das? Ein kleines Licht strahlt in der Dunkelheit, vermag kaum ein Zimmer zu erhellen. Oft achtlos angezündet und dann nicht weiter beachtet versucht es uns was zu sagen: hallo Menschlein, komm her, schau mich an! Mach das Licht aus und setz dich zu mir. Schau, wie mein Flämmchen mal fröhlich tanzt, mal ganz ruhig brennt. Fühle meine Wärme mit deinen Händen.
Setz dich zu mir und vergiss mal die Welt mit all ihrer Hektik, komm zur Ruhe. Lass meine Fröhlichkeit, mein Licht dein Herz erwärmen und deine Seele streicheln.
... einen schönen, ersten Advent,
Helmut
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