Ich hoffe, dass es in Ordnung geht, wenn ich als Neuling einfach so ein neues Thema eröffne.
Ich schreibe hier nicht in meinem Namen, sondern ich schreibe hier wegen meiner Schwester. Sie ist leider an Brustkrebs erkrankt. Ich hoffe, dass ich hier jemanden finde, der eventuell eine Lösung bzw. einen Lösungsansatz oder sogar die Ursache kennt.
Ihr wurden die linke Brust und die Lymphdrüsen im Sommer 2010 zur Gänze entfernt. Sie hatte auch eine Chemotherapie. Anschließend bekam sie noch Hormontabletten, welche sie bis heute nimmt. Metastasen sind bis heute nicht entstanden. Seitdem die Operation stattgefunden hatte, hat sie immer wieder Schmerzen in ihrer linken Hand. Jedoch einigermaßen erträglich. Sie hatte auch regelmäßig Lymphdrainagen. Sie konnte auch eine 4wöchige Kur machen (Mitte 2011). Die hat auch sehr gut geholen. Seit Juli arbeitet sie wieder 20 Stunden als Altenfachbetreuerin (aber sie muss keine Leute herumheben, etc; also eher leichte ARbeit) Jetzt im Herbst ist es so, dass sich die Schmerzen extrem verstärkt haben. Sie kann nicht mehr richtig schlafen (nur mit Schlafmitteln und dann nur für 4 Stunden), da nach ca 10 Minuten nach dem hinlegen, sie so starke Schmerzen bekommt, dass es unmöglich ist; sie meint, es ist so, als ob ihr der Arm ausgerissen wird. Normale Schmerzmittel helfen nicht. Auch nach einem längerem Stillstand des Arms beginnen diese Schmerzen. Meist meint sie, dass die Schmerzen besser sind, wenn der Arm häufiger bewegt wird.
Sie wurde zwar schon einigemale untersucht, gefunden wurde nichts. Heute hat sie ein MR anfertigen lassen und wartet auf den Befund. Sie hofft, dass irgendetwas gefunden wird, damit ein behandelbarer Grund vorliegt.
Ich weiß nicht, ob hier im Forum jemand etwas ähnliches erlebt hat. Aber falls jemand einen Tipp oder Rat für meine Schwester hätte, würde ihr das sehr helfen. Sie ist schon am verzweifeln = Sie will nicht mehr so leben :-(
LG
Gertraud