Hallo Sophia
da kann man wirklich gespannt sein, wie die Arztpraxis jetzt reagiert; nicht zu fassen, dass ich ausgerechnet von einer Fachärzte-Sozieät, die mich seit Jahren mit einem ausgiebigen - mein Krankheitsbild exakt umfassenden - Text auf den Vierteljahres-Rezepten genau als der Therapie unbedingt bedürftig ausweist und mich dann so zwischen allen Stühlen hängen lässt.
Selbst wenn ich mir klar mache, dass das alles "von Oben" in Gang gesetzt wurde, so ist es doch besonders erschreckend, dass Bundes- bzw. Landesgesundheitsamt auf Ärzte, diese dann auf Krankenkassen und jene wiederum - fast nach Brecht'scher Manier - in gewisser Weise Druck ausüben und Patienten als von dieser Hilfe Abhängige dazwischen zerrieben werden sollen.
Die Arztpraxis zu wechseln ist gar nicht so ganz einfach - ein Internist oder Hausarzt, ja, selbst die Ärztinnen der Praxis für Frauenheilkunde in hanau, sind nicht "geübt" im Verschreiben von beispielsweise speziellen Kompressionsstrümpfen; ganz zu schweigen davon, ob sie das überhaut dürfen
Ich habe hier im Forum schonmal davon berichtet dass mich mehr als einmal bei Nachsorge-Terminen erstaunt hat, wenn - zwar sehr nette - junge ÄrztInnen mich liebevoll fragten: "Müssen sie denn nach so vielen Jahren immer noch einen Kompressionsstrumpf tragen" .....
Das bedeutet doch wohl, dass sie nicht unbedingt über die möglichen Folgen einer OP mit vielen entfernten Lymphknoten Bescheid wissen

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Dir danke ich ganz herzlich für Deine Zeilen
mit den besten Wünschen für Dich
und herzlichen Grüßen