Lungenkrebs und Metastasen
Hallo Ihr lieben Angehörigen,
ich hab eine Frage die mich sehr beschäftigt: mein Freund hat immer wieder so Phasen, in denen er nicht mehr will. Seit März hat er die Diagnose Lungenkrebs und wir haben erst den 2. Chemozyklus begonnen. Die CHemo nimmt ihn ganz schön mit, aber ich denke das ist normal. Heute morgen hatten wir ein sehr langes Gespräch und da hat er mir gesagt, dass er schon eine ganze Weile denkt, es muss doch endlich mal aufhören. Mit "es" meint er die Schmerzen und die Übelkeit. Er sagt, er hat keine Lust mehr sich weiter zu quälen und glaubt nicht an Besserung. Ich denke, er hat noch nicht akzeptiert, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist aber das er mit Hilfe der Chemo und Medikamenten weiterleben kann und es ihm irgendwann (sofern der Krebs nicht weiter wächst oder streut) auch wieder besser geht. Ich versehe ihn, aber ohne seine Psyche wird er den Krebs auch nicht bekämpfen oder? Zumindest seit dem Gespräch geht es ihm wieder besser. Sind solche Gedanken denn "normal"? Wie helft ihr euren Angehörigen in diesen Momenten? Ich führe ihm immer seine Tochter (7) vor Augen und sein großes Ziel wieder Motorrad fahren zu können. Aber sicher gibt es noch mehr?!
Ich freue mich über jeden kleinen Tipp!
Liebe Grüße Heike
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