AW: Keine Chance mehr
2 Monate ist es jetzt her, 2 Monate in denen wir (meine Mutter und wir) oft wie ferngesteuert Behördenkram erledigt haben.
Es ist noch immer unwirklich. Diese Endgültigkeit, dieses Nie- Mehr.
Im letzten Frühling hat uns mein Vater noch beim Gartenteich geholfen und nun ist er gar nicht mehr da.
Ich fahre am Eiscafe vorbei und erinnere mich wie wir da waren und er sagte:"Ich kann mir gar nicht vorstellen totkrank zu sein!", oder sein Anblick am letzten Tag mit so eingezogenen Wangen, nach Luft schnappend, schweißig - furchtbar. Seine Angst vorm Sterben, seine Tränen.
Wie ich ihm versprechen mußte mich um die Rente meiner Mutter zu kümmern und seinen Hund nicht ins Tierheim zu geben. Der Morgen als ich ihn notfallmäßig ins Krankenhaus fuhr, wie er meiner Mutter hinterher winkte, den Hund ganz lange streichelte und dabei liefen ihm die Tränen über die Wangen- ich werde diese Bilder einfach nicht los.
In der Woche nach seinem Tod hatte ich dieses Forum in meinen Lesezeichen gelöscht- und dann schau ich doch jeden Tag hier rein.
Manchmal bin ich erleichtert das ihm manches erspart geblieben ist, aber er hätte noch so viel erleben können in seinem Leben.
Er war nicht der einfachste Mensch, wir hatten über viele Jahre ein gutes- aber auch spezielles/ nicht einfaches Verhältnis.
ER fehlt mir!!
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Liebe Grüße bosko!
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