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Alt 08.06.2004, 08:21
Gast
 
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo an alle!

Ich bin sehr wütend und enttäuscht von den Ärzten!
Kurz die Vorgeschichte.Mein Vater ist im Nov.03 an Lungenkrebs erkrankt,inoperabel und unheilbar.Er bekam Bestrahlung.Im April ist durch Zufall eine Metatase unterhalb der Hüfte gefunden worden.Eine OP traute man ihm nicht mehr zu,da bei einer Größe von 185 cm auf 57 Kilo abgemagert.Also wieder Bestrahlung.
Letzten Donnerstag ist er gefallen.Starke Schmerzen.Ich habe ihn mit Krankenwagen ins Krankenhaus bringen lassen.
Ergebnis,der Knochen wo die Metastase sitzt ist angebrochen.
Erst hieß es, er wird Freitag noch operiert,dann Montag. Gestern hat dann sein OP-Hemd anbekommen,seine Tablette zur Beruhigung bekommen und um 15:15 Uhr hieß es dann,er kommt nicht mehr dran,erst heute im Laufe des Tages.Es wären zu viele Unfälle dazwischen gekommen.Ist das kein Unfall,was mein Vater hatte?Er wird verrückt vor Schmerzen.Aber alles reden half nichts,er kam gestern nicht mehr dran.Ich kann ihn ja nicht mal in ein anderes Krankenhaus verlegen lassen,da er sich überhaupt nicht bewegen darf.Ich finde es entwürdigend,was mit den Patienten gemacht wird.Ist ein Lungenkrebspatient nichts mehr wert. Wenn die so weitemachen stirbt mein Vater nicht an dem Krebs,sondern an einem Herzinfarkt,weil er sowieso so panische Angst vor der OP hat.Da sie ihm eine Vollnarkose nicht mehr zutrauen,bekommt er eine Rückenmarkspritze.
Ich kann das alles nicht verstehen.
Wir wissen ja,das er nicht mehr lange bei uns ist,aber das er sich die letzte Zeit die er noch hat,so quälen muss und so viel Schmerzen hat,finde ich grausam.
Viele Grüße Binchen
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