AW: Hospiz - Hausärztin stellt sich quer...
Lieber Kai,
die Verlegung ins Hospiz bedeutet, dass nur noch eine Linderung der belastenden Symptome des Kranken stattfindet. Dazu gehört z.B. die Schmerzbehandlung, das Versorgen von Wunden, die Linderung von Übelkeit und Atemnot, um nur einige zu nennen. Die Patienten und deren Angehörige werden darüber informiert. Es ist wichtig, dass der Patient um diese Behandlungs-und Betreuungsschwerpunkte weiß, dies akzeptieren kann für sich und einverstanden ist. Diese Symptombehandlung ist Teil eines umfassenden Behandlungskonzeptes.
Es kommt nun auch darauf, ob die Einrichtung mit auf Palliativmedizin spezialisierten Ärzten zusammenarbeitet, denn dann wäre die medizinische Betreuung Deiner Omi sichergestellt. Denn Fakt ist auch, dass alle Medikamente, Pflegehilfsmittel etc. vom Arzt verordnet werden müssen und personengebunden für jeden Patienten vorhanden sind.Sollte sich die Hausärztin nicht bereit erklären, die Versorgung im Hospiz zu übernehmen, muss diese von anderen Ärzten sichergestellt werden.
Tschüß,
Elisabethh.
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