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Alt 18.06.2004, 18:12
Gast
 
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Standard Tonsillenkarzinom

Hallo Saskia und Barbara,
zu den Speicheldrüsen: auch bei mir wurden Speicheldrüsen bei der OP mit entfernt, die lagen halt dermassen ungünstig im OP-Gebiet mit drin, dass sie schlichtweg mit raus geschnitten werden mussten. Andererseits - es gibt große und kleine Speicheldrüsen, man kann auch, sofern noch irgendwas vorhanden ist, diesen Rest durch häufiges Aufnehmen von kleinen Mengen Nahrung immer wieder anregen.
Zu der Bewegungseinschränkung des Armes: ich hab das auch, kann es allerdings mit gezielter KG einigermassen im Griff behalten, die machen bei mir so eine Art Druckmassage, d.h. es wird gezielter Druck auf Muskelanfänge und -enden ausgeübt, kann sehr schmerzhaft sein. Alles andere war bei mir völlig ergebnislos und ich konnte zum Schluß damals den Kopf nur noch um 10 Grad drehen und den Arm nicht mehr heben - an Autofahren war nicht mal mehr zu denken.
Zu Glandosane: wer noch eigene Zähne im Mund hat, sollte wirklich die Finger davon lassen, die werden von diesem Zeug systematisch zersört. Auf eines der anderen Produkte ausweichen, Torsten hat ja den Link zu dem gekürzten Artikel neulich genannt. Ihr müsst in so Fällen dem Arzt schon sagen, was ihr wisst! Die Studie kann, falls Euer Arzt sich interessiert, bei der Firma medac GmbH, Postfach 1355, 22872 Wedel auch angefordert werden.
Und nochmal zur Lymphdrainage: wenn die Flüssigkeit hart wird, deutet es darauf hin, dass ein Ödem entsteht, dass nie mehr weg zu bekommen sein wird. Das Risiko, das Mikrometastasen irgendwo hin geschwemmt werden, ist immer da - mir hat man das damals auch gesagt - nur, was habe ich davon, evt. mein Leben um ein oder zwei Jahre zu verlängern, wenn ich keine Lebensqualität mehr habe? Für mich ist die Drainage Bestandteil meines Lebens geworden, denn nur so kann ich im Rahmen des erträglichen sprechen, schlucken, essen (naja, was halt so geht).
Grüße Birgit
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