Lungenkrebs und Metastasen
Liebe Biene und alle anderen,
es hilft tatsächlich zu wissen, dass man nicht allein ist. Bisher habe ich mich eher als ein "Aussenstehender" verstanden, auch wenn ich ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Schwiegervater habe. Mein schmerz wird vielleicht nicht so groß sein, wie der meines Mannes oder meiner Schwiegermutter. Manchmal komme ich mir dabei vor, als ob ich der notorische Schwarzseher der Familie wäre, und fühle mich ganz schlecht. Dabei versuche ich nur, der Realität ins Augen zu sehen.
So langsam aber zerrt diese Anstrengung und das warten auf den Tod auch an meinen Reserven, und es ist nicht leicht, dem stetigen Verfall zuzusehen.
Auch jetzt frage ich mich wieder, ob ich gar nicht so schreiben soll, wo so viele Hoffende diese Zeilen lesen werden.
Ich will soviel tun, aber es ist eben nie genug.
Zumindest haben wir die Schmerzen allmählich im Griff (mit Morphium-Pflaster und Valoron). ALlerdings bekommt mein Schwiegervater ab und zu einen "Rappel", d.h. alle Glieder zittern ganz stark und er bekommt das nicht unter Kontrolle.
Was kann man tun?
Er inhaliert einmal am Tag Mucosolvan-Lösung, aber seitdem hustet er stärker ab (blutigen Schleim) das absaugen strengt ihn so an.
Habt Ihr Ratschläge?
Danke für das offene Ohr ...
Irm
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