Bei mir wurde der Port nur mit örtlicher Betäubung gesetzt, nüchtern kommen musste ich trotzdem - zur Sicherheit, hieß es, falls Gefäße verletzt würden, dass man auch eine Not-OP machen könne.
Ärgerlich war, dass ich morgens um acht pünktlich nüchtern erschienen bin, also ab abends 11 Uhr nichts mehr getrunken hatte - und erst um 16 Uhr operiert wurde. Ich hatte schlimme Kopfschmerzen, wurde von der Schwester nur angepampt und erhielt keinerlei Info, wie lange ich warten muss oder ob ich eine Schmerztablette nehmen dürfe. Das war bis jetzt der schlimmste Tag in meiner ganzen Krankengeschichte! Am besten ging es mir während der OP, die wirklich nicht schlimm war - es tat nicht weh, war in 1/4-Stunde vorbei und durch die örtliche Betäubung hatten die Kopfschmerzen etwas nachgelassen.
Der Port wurde bei mir gesetzt als ich schon 2x Taxol hinter mir hatte - wegen der Dehydrierung und Thrombosegefahr während der Chemo musste ich dann als Zugabe noch 1 Woche Heparin spritzen.
Immerhin hat sich das Krankenhaus hinterher auf meine Beschwerde hin entschuldigt