AW: Vater hat Bronchialkarzinom / Mischtyp
Liebe Vavi,
ich möchte mich Nina gern anschließen... Sie hat bereits genau das geschrieben, was ich auch denke.
Es ist alles noch so frisch, Vavi, und meistens beginnt der tiefe Schmerz und die Sehnsucht, wenn man alle "Formalitäten" und die Abschiedsfeier hinter sich gelassen hat. Wenn mal auf einmal allein ist mit seinen Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen... Wenn dir bewusst wird, dass dein Papa nicht mehr hier bei dir sein kann. Zumindest nicht mehr so, wie du es gewohnt warst. Und es ist gut, wenn du deinen Gefühlen freien Lauf lassen kannst! Wenn dir zum Weinen zumute ist und du die Tränen zulassen kannst. Und auch alle anderen Gefühle, die da hochsteigen. Es wird dir helfen, mit deiner Trauer umzugehen. Auch mir geht es nach über einem Jahr noch so, dass ich sehr oft an meinen Vater denke. Oft spreche ich mit ihm in Gedanken, manchmal auch laut;-) Und ich vermisse ihn auch immer noch, doch der Schmerz und die Trauer haben sich geändert. Sie erdrücken mich nicht mehr so und sind nicht mehr so überwältigend. Anfangs kamen sie mir vor wie Tsunami-Wellen, die mich einfach mit sich gerissen haben. Und zwar völlig unverhofft.
Alles Liebe für dich
Miri
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Mein Papa erhielt am 18.04.11 die Diagnose Lungenkrebs mit Knochenmetastasen und ging am 21.02.12 ins Licht. Alles vergeht, aber die Liebe bleibt...
Hand in Hand - gemeinsam sind wir stark!
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