guten Morgen liebes Kampfküken, du Werklerin!
hey, du hast wohl gedacht,


wir überlesen so was alle: ""Ich komme zu der Einsicht,daß ich so oder so nicht mehr wirklich viel vom Leben zu erwarten habe""
NEEEE du liebes KAMPFküken



: damit kommst Du uns nicht durch.



DU hast DIR nicht umsonst diesen Namen gegeben!!!!!!!!!!!!!!!!!!
NEIN, das ist nicht wahr und das wollen wir nicht lesen.
ich habe ja lange gezögert, was ich dir dazu schreiben soll und ob es zu vermessen ist, dich zu "bevormunden".
NEIN

das gibts nicht. JEDEN Tag, den wir leben, können wir etwas erwarten. Dein Hund, Dein Mann (beachte die Reihenfolge

). Deine Familie, deine Mama, das Grün des Frühlings, die Sonnenstrahlen. ... Es ist nur so schwer, dass wahrnehmen zu können, wenn man leidet.
ich habe jetzt 3 Tage gebraucht, um es dir schreiben zu können, weil ich so versucht war, das gleiche zu denken. Den gestrigen tag habe ich in Dauer-Tränen verbracht, da sieht man das wirklich kaum mehr.
Ich verstehe dich gut, sehr gut, und trotzdem: NEIN meine Liebe.
Es lohnt sich zu kämpfen. Der Entschluss, den du getroffen hast, ist Kampfeswillen pur und wird Dir sehr viel bringen, das du noch vom Leben erwarten kannst.
Noch eine Idee: gerade in so Phasen, die so superschwer durchzustehen sind: manchmal sind Antidepressiva, die man eine Zeitlang zur Unterstützujng nehmen kann, ein guter Weg, deine Schmerz -und Leid-überforderteten Psyche zu unterstützen. Dein Onkologe könnte Dir sicher - falls das ein WEg für dich ist - dabei weiterhelfen.
und nein, bevor ihr anderen mich "masakriert" (ist mir auch schon passiert), ich sach nich, man solle gegen Probleme einfach Pillen nehmen. Es ist nur EIN Weg, mit Extremsituationen umzugehen.
Es ist nämlich laienhaft erklärt so, dass bestimmte Botenstoffe, die für Glücksgefühle zuständig sind, z.B. u.a. Serotonin in einem Reservoir gespeichert werden. und wenn man diesen "Speicher" komplett leert, z..B. durch eine Extrembelastung - dann verliert der Körper die Fähigkeit, den Speicher wieder zu füllen. Es muss dafür immer ein "Rest" übrig bleiben.
Dann kommt man nur schwer aus dem Tief raus. Es gibt dann Medikamente, die man so lange nimmt, bis der Speicher wieder ausreichend gefüllt ist, damit die Selbstproduktion einsetzt.

so also, wenn hier Psychologen mitlesen oder die Ärztinnen unter euch (kuckuck Flipaldis


)
- sorry für die Laiendarstellung. Aber so isses besser vorstellbar.
So, ich woollte diesmal nur kurz, ... hm. kann ich wohl nicht.
mein Latte macchiato ist jetzt alle, die Haus-Pflicht ruft,
die Wäschekörbe (4 Stück) können schon einen CHOR bilden


Das Hintergrund-Orchester bildet die Sand-Schicht auf meinen Böden (WIESO eigentlich wandert immmmer die halbe Buddel-kiste in unser Haus GRRRR).
Die Pauken bilden die zu putzenden Fenster ......

Ihr Lieben, seid alle herzlich gegrüßt von einer heute auch sehr deprimierten
Birgit