Zitat:
Zitat von blueangel84
...
Noch eine Frage an alle... Wie oft wascht ihr eure Perücke (Kunsthaar)?
|
Eigentlich einmal pro Woche. Da ich sie im Moment aus Bequemlichkeit gar nicht trage, entfällt auch die wöchentliche Wäsche.
Das Spezialwaschmittel habe ich gleich mitbekommen. Ich muss sie erst 10 Minuten mit ein paar Spritzern Waschlotion in lauwarmem Wasser einweichen, dann gründlich ausspülen.
Anschließend kommt sie nochmal 10 Minuten in lauwarmes Wasser, diesmal mit dem Pflegebalsam. Danach wird nicht wieder ausgespült, sondern nur im Handtuch ausgedrückt. Dann muss die Perücke auf dem Ständer trocknen.
Zitat:
Zitat von allgaeu65
... Kunsthaar sieht man von weitem an, dass es eine Perücke ist ...
|
Das mag vielleicht bei einigen der Fall sein, bei meiner definitiv nicht.
Zitat:
Zitat von Assist
... Die Damen in meinem Kurs der Tagesklinik haben alle Kunsthaar und bei einigen sieht das wirklich täuschend echt aus, echt klasse. ...
|
Das kann ich bestätigen. Bei meiner ist es sogar einer gelernten Friseurin nicht aufgefallen.
***********
So, ich hatte heute wieder Chemo. Same procedure as usual...
Doc ist super-zufrieden. Wir hatten auch noch drüber gesprochen, dass ich bei der wöchentlichen Chemo schon merke, dass das etwas mehr "schwächt", weil die verfügbare Regenerationszeit einfach viel kürzer ist. Ich bin halt bei der nächsten Chemo nicht so ausgeruht wie vorher. Er sagte, er sei davon überzeugt, dass ich 4x Pacli in 3wöchentlichem Abstand auch relativ gut vertragen hätte, dann aber schon mit 4-5 Tagen K.O. hätte rechnen müssen - das wollten sie mir nicht zumuten und haben deshalb 12x wöchentlich für mich ausgesucht. Viel früher wäre ich da ja auch nicht fertig gewesen und wenn man so die NW minimiert, finde ich es okay.
Meine Begleitmedis wurden weiter reduziert. Am Abend vor der Chemo muss ich nur noch eine halbe Tablette Dexamethason nehmen und nicht eine ganze.
Eine meiner Mitstreiterinnen heute (Ü70) hat jetzt Lebermetas und am Brustbein wächst auch was, das da nicht hingehört. Und dann machte sie sich eher Sorgen um mich, weil der Chefarzt mich noch sehen wollte. Ich konnte sie beruhigen, dass er sich nur davon überzeugen wollte, dass es mir gut geht, da ich ja so irre bin, dazwischen zu arbeiten.