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Alt 04.08.2004, 22:08
Gast
 
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Rebecca,

Deine Geschichte hört sich an wie meine, bzw. die meines Vaters. Wir haben am 04.Mai 2004 erst erfahren, dass er Krebs hat (Lunge und Wirbel, Knochen). Er wurde ein halbes Jahr lang massiert, zur Krankengymnastik geschickt, etc., bis mal einer auf die Idee kam ein CT zu machen. Das war dann der Schock!!! Viele Metastasen in den Knochen und der Haupttumor sitzt in der Lunge. Auch Adeno. Und das bei einem Nichtraucher!!! Jedenfalls hat er die erste Chemo hinter sich. Und 20 Bestrahlungen ebenfalls. In nur 3 Monaten ist aus einem gesund aussehendem und sportlichen Mann ein dünner,nicht mehr bewegungsfähiger Mensch geworden. Leider hat er durch die Übelkeit auch keinen Appetit mehr. Aber ich habe mir immer wieder sagen lassen, dass die Bestrahlungen bald wirken und er schmerzfreier wird und sich wieder bewegen kann. Darauf warten wir jetzt also. Der Schock ist total groß, meine Schwester und ich sind auch total fertig. Ausser gut zureden und immer für den anderen dazu sein, kann man leider nicht viel machen. Aber ihr dürft die Hoffnung niemals aufgeben. Sagt dieser Scheiß Krankheit den Kampf an! JAWOLL!!! Viele liebe Grüße, Kirsten PS Wenn der erste Schock weg ist, wird es euch wieder ein wenig besser gehen und ihr könnt klar sehen und habt auch wieder Mut, hört sich vielleicht doof an, ist aber so. Als meine Sister und ich das erfahren haben, haben wir kaum noch gegessen und nur geweint, jetzt nachdem der erste Schock "gesackt" ist, sieht die Welt schon ein klein bisschen besser aus. Mein Vater sagt immer: Nicht weinen, ich lebe doch, und das hab ich noch lange vor!!! Das wird eure Mam genauso sehen!
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