Liebe Luisa !
Erst mal herzliches Beileid zum Tod Deines Papas ! Er musste sich leider viel zu früh von seiner Familie verabschieden.
Dabei gab es so lange Zeit noch Hoffnung und Lebensqualität !
Deine Beiträge habe ich alle noch einmal gelesen und ich fand den Beitrag ergreifend, wo Du schreibst, wie Dein Vater schriftlich relativ nüchtern sein evtl. frühes Ableben bespricht, Dir seine Gedanken anvertraut und Du ihm darauf auch antworten konntest.
Ihr müsst Euch sehr nahegestanden haben !
Die nächste Zeit wird für Dich sicher auch nicht leichter, denn vorher warst Du oft bei Deiner Familie und nun muss viel Trauer verarbeitet werden. Dies neben einem fordenden Studium zu bewältigen, ist einfach Horror.
Bevor meine Mutter starb, bin ich an meinen arbeitsfreien Wochenden oft von Berlin ins Ruhrgebiet gefahren um ganz oft bei ihr vor Ort zu sein.
Das ist nun schon über 15 Jahre her und immer wieder mal erscheint meine Mutter im nächtlichen Traum.
Dann reibe ich mir nach dem Aufwachen die Augen und empfinde grosse Freude, weil sie ( meine Mutter ) in meinem Traum einfach bei mir war.
Dein Vater hätte bestimmt gewollt und gewünscht, dass Du auch nach seinem Tod weiter Deinen beruflichen Weg gehst und das Studium erfolgreich abschliesst.
Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate der Trauer und der Erinnerung. Der Schmerz wird bleiben, aber zum Glück nach und nach etwas weniger.
Liebe Grüsse, Renate