Guten Morgen alle!
Ja das liebe Kopfkino kann einen schon heftigst erwischen. Unter Pacli wurde es bei mir einmal aufgrund eines Sterbefalles bei den Mitpatienten nochmals kräftig angestubst! GSD hatte ich meine Psychoonko an der Seite, die mich "runter" holte. Ja und das Thema war auch: habe ich beim Miterleben der Anderen, denen es schlechter als mir erging und immer mehr abbauten Mitgefühl oder Mitleid und in wie weit ich das Lebe.
Aber es ist halt unser Thema, wird es immer bleiben - mal mehr mal weniger. Vor allem das Thema M wird mich bestimmt schon Tage vor den kommenden Nachsorgeterminen heftigst zittern lassen

Vielleicht hift da auch ein wenig das im Jetzt leben und sich an dem Schönen zu erfreuen, sich auch Kleinigkeiten bewußt werden zu lassen um positiv den Alltag zu gestalten. Ich strenge mich jeden Tag an, vermisse so die Leichtigkeit das Leben so zu nehmen wie es ist! Auch mit Beginn des Arbeitens wird es wohl noch dauern, ich habe ja eine lange Zeit gehabt dies als großes Thema zu haben. Ich glaub es ist so wie mit einem Knochenbruch - der braucht auch Zeit um zu verheilen und ist nicht sofort belastbar. So geht es bestimmt auch unserem mentalen "Körperteil".
So, 1 1/2 Wochen Bestrahlung hinter mir und noch keine NW! 3 1/2 Wochen ohne Chemo! Körperlich baue ich extrem auf!
Alles Liebe Euch allen! Ihr schafft es und verlangt nicht zu viel von Euch!