Hallo Ihr lieben Mädels alle! Bin nach vier schönen Auszeittagen am Bodensee wieder hier im Alltag angekommen und bemühe mich, dem Alltagsloch aus dem Weg zu gehen, was nicht ganz so leicht ist.
In den vier Tagen waren eben keine "Krebstermine", kaum Spiegel in meinem Weg und keine Zeit zum Denken, das hat sehr gut getan. Das ist hier jetzt wieder ganz anders.
Körperlich war ich überrascht, wir waren so viel Spazieren und so, da hab ich eigentlich nix gemerkt (von der Kondition her), fühlte sich alles normal an, bis auf zeitweise Knochen/Gelenk/Rückenschmerzen, aber die können ja auch vom TAM kommen...
Jetzt fängt erstmal die Tretmühle wieder an - Bestrahlung ab nächste Woche, Bluttests usw.
Ich will grade nicht *flenn*. Muß erstmal wieder in die Spur finden.
@Biber - hab Dir drüben im Chemotagebuch schon etwas geschrieben.
Über Deine Geschichte mit der Prothese auf Bauchnabelhöhe mußte ich aber doch gerade mal herzhaft kichern. Erinnert mich an meine Fahrradfahrt als ich feststellen mußte, dass die Perücke bei kräftigem Wind nicht so dolle festsitzt, wie ich dachte...
@Bengerl - Willkommen hier und ich hoffe Du fühlst Dich ganz bald so gut wie ich jetzt!!!
Wegen der OP und danach kann ich Dir leider keine Tipps geben, bin vor Chemo operiert worden und BET.
Ich hatte zwischendurch auch nach Monaten mal eine fiese Phase mit dem Arm, jetzt erkläre ich es mir fast so, dass da Nerven "wieder erwacht" sind, denn nach der Phase war das taube Gefühl am Unterarm deutlich weniger als vorher. Habe auch ganz behutsam Dehnungsübungen und so gemacht, den Arm immer mal 30 sek gestreckt hochgehalten und das Handgelenk gedreht und es hat wieder aufgehört und der Arm hatte danach mehr Beweglichkeit.
@DonQuichote - gut, dass es so eine harmlose Erklärung war, auch wenn es natürlich immer noch nervt mit dem Husten...