Das liest sich doch alles schonmal sehr aufmunternd!
Ich hatte leider schon seit sehr früher Kindheit mit Brustkrebs indirekt zu tun. Meine Mutter erkrankte mit 28 Jahren und starb mit 31, als ich 4 Jahre alt war, das war 1994.
2011 war ich dann beim Beratungsgespräch der Gendiagnostik,und habe mich damals gegen eine genetische Testung entschieden. Zu den Gründen: Ich sah keine Vorteile darin, mich mit diesem Wissen zu belasten. Zum einen war für mich klar, dass eine 70%ige Wahrscheinlichkeit für mich nicht ausreichend Anlass bietet, mich in komplett gesundem Zustand verstümmeln zu lassen (mal ganz abgesehen vom Kinderwunsch), und zweitens wird die Vorsorge für die Hochrisikogruppe auch durchgeführt, wenn man den Gentest ablehnt.
Diese bessere Vorsorge beginnt allerdings erst ab einem Lebensalter von 25. Leider bin ich nun im November selbst an Brustkrebs erkrankt, 2-3cm großer Tumor in der linken Brust. Bei der Sentinellymphknotenentfernung wurde eine Metastase gefunden. Habe dann ab dem 18.12 EC bekommen, dosisdicht, also alle 2 Wochen.
Leider die geliebten Kopfhaare verloren, andere unliebsame auch, Augenbrauen und Wimpern sind Gott sei Dank bis jetzt geblieben! Prinzipiell hat mich Neulasta ziemlich gebeutelt, aber auch immer nur so 4 Tage. Danach fühle ich mich meist wieder in der Lage Sport zu machen (joggen und Kraftübungen), außerdem hab ich in der Zeit ne Klausur und ne mündliche Prüfung angetreten.
Jetzt fehlen noch 2 Klausuren, eine Hausarbeit und eine mündliche Prüfung zum Abschluss des Studiums, aber das schaffe ich auch noch während der Krankheit, da bin ich mir sicher
Ist dein Tumor denn schon geschrumpft, Mona? Meiner ist n halben cm kleiner im Umfang und deutlich weniger dicht.
LG Claudi