Darmkrebs+Lebermetastasen, wer hat gute Erfahrung
Hallo Uta,
danke für deine Antwort.
Wir sind überglücklich. Bei meinem Mann ist alles in Ordnung. Seine Blutwerte sind alle im Normbereich, auch die Tumormarker sind normal. Es wurde ein Ultraschall vom Unter- und Oberbauch gemacht. Dabei hat man Schatten auf der Leber gesehen, die waren aber auch schon vor drei Monaten da. Das sind die üblichen Vernarbungen von der OP und der Radiofrequenzablation.
Das hatte sich im MRT von der Leber und genauem Vergleich dieser MRT-Bilder mit denen von vor drei Monaten bestätigt. Keine Veränderungen. Eine Magenspiegelung wurde auch durchgeführt. War auch alles in Ordnung. Jetzt will sich mein Mann noch eine Überweisung zum Urologen geben lassen, weil man im Krankenhaus sagte, dass seine Prostata vergrößert sei, was aber in seinem Alter (66) nicht unnormal wäre. Da er aber nur eine Einweisung wegen Verdacht auf Neubildung der Lebermetastasen hatte, konnten sie die Prostatauntersuchung nicht direkt mitmachen. Hätte die Kasse nicht bezahlt. Die Magenspiegelung haben sie nur gemacht, weil mein Mann ab und zu mal Bauchziepen hat. Das kommt wohl von innerern Verklebungen nach der OP. Unser Gesundheitssystem ist wirklich ein Kraus. Für jedes bisschen braucht man eine Überweisung und muss zu 100 Ärzten rennen, obwohl man in der Klinik alles zusammen hätte.
Am besten, man lässt sich eine Einweisung geben, wo drauf steht, Verdacht auf Metastasenbildung im gesamten Körper, aber so eine Einweisung stellt einem kein Onkologe aus und der Hausarzt schon gar nicht.
Mein Mann hat schon den nächsten Termin im Dezember bekommen. Da soll dann wieder etwas mehr gemacht werden, Ultraschall, Darmspiegelung (reicht alle 6 Monate sagte der Arzt im Krankenhaus, zu oft wäre das auch nicht gut, wegen Verletzungsgefahr des Darmes), ein MRT der Leber, zusätzlich ein CT vom gesamten Bauchraum. Vielleciht können wir noch ein Lungen-CT rausschlagen. Mein Mann muss eben mal über Schmerzen klagen. Das tut er aber sehr ungern.
Von einem Kopf-MRT will er gar nichts wissen.
Er meinte, ob ich unbedingt will, dass sie was bei ihm finden. Ich solle mich doch freuen, dass nichts ist. Da hat er auch Recht. Man darf auch nicht zu skeptisch sein. Jetzt haben wir erst einmal wieder drei Monate Ruhe und können uns den schöneren Dingen des Lebens widmen. Man darf dieser Krankheit auch nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Wir wollen im Herbst mal in die Türkei fliegen und im Dezember vielleicht mal auf die Kanaren.
Alles Liebe
Biene
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