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Alt 14.11.2004, 12:50
Gast
 
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Standard Darmkrebs- Hoffnung und Verzweiflung zugleich

Hallo erst einmal an alle hier!
Bin gestern auf dieses Forum gestoßen und fühle mich hier sehr gut aufgehoben. Vielleicht könnt Ihr mir helfen, denn momentan mache ich eine Berg und Talfahrt durch, von der ich nie gedacht hätte, daß sie mich so mitnimmt. Mein Vater ist an Blasenkrebs erkrankt, nach langem Bangen und warten kam vor 2 Wochen dann die endgültige Diagnose: Zwar bösartig, aber niedrigstes Stadium. Dann war erst einmal Aufatmen angesagt. Der Hausarzt hatte jedoch vorsorglich, um alles abzuklären, vor der Diagnose bereits eine Darmspiegelung + CT angeordnet. Die Darmspiegelung war auch ok, das CT jedoch nicht. Irgendetwas scheint am Beckenknochen zu sein, der Arzt meint, es könne alles sein.Die Lymphknoten schließt der Arzt hundertprozentig aus. Nun machen sie morgen weitere Untersuchungen (ich glaube Knochensintigramm (weiß gar nicht, wie man das schreibt). Nachdem ich mich letzte Woche so gefreut habe, bin ich nun am Boden zerstört und weiß gar nicht, wie ich bis morgen durchhalten soll. Diese Angst um meinen Papa ist unbeschreiblich. Zudem passen die Ergebnisse für mich irgendwie nicht zusammen. Alles deutet auf einen beherrschbaren Krebs hin, nur das CT macht mir Angst.
Hoffe, daß Einige unter Euch mal Erfahrungen mit mir austauschen können. Wie habt Ihr solche Situationen verkraftet, und vor allem, wie habt Ihr die Stärke gefunden, den Betroffenen beizustehen.???
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