Sterben , jeden Tag ein bißchen mehr
Hallo liebe Claudia,
es tut mir natürlich sehr leid das dein Vater von dieser Diagnose betroffen ist.
Unangenehmer Weise, belastet dieser zusätzliche Verdacht auf einen tödlichen Blutsturz ungemein, und ich kann verstehen, das du etwas Wut verspürst.... wie du schon schreibst, er durch sein Verhalten ja sowas nicht verhindern kann.
Es gibt leider Ärzte die nicht wirklich sensibilisiert genug sind, ein Feingespür zu entwickeln, was dem Patienten hilft, um Ihnen noch genug Willenskraft zu geben,das die Hoffnungen noch lange nicht vorbei sind.
Auf der anderen Seite, weiß ich persönlich nicht, ob es widerrum gut wäre, wenn man es nicht wissen würde?
Da kann man wohl von Mensch zu Mensch sagen, das wir alle unsere eigenen Vorstellungen davon haben, wieviel wir selber bereit sind , Wissen zu wollen, oder lieber mit einer gewissen Ungewißheit voranzuschreiten.
Dennoch kann ich gut deine Einstellung zu dieser "Ansage" seitens der Ärzte , verstehen.
Aber passiert ist passiert, und nicht mehr rückgängig zu machen, also streiche schnell dieses Negative Erlebnis, und versuche mit deinem Vater wie auch mit deiner Mutter eventuellen Geschwistern, die Hoffnung nicht aufzugeben, und euch dafür mit vollen Einsatz an die bevorstehende Zeit zu konzentrieren.
Und wie Monika schon schreibt, der Mensch ist offenbar in der Lage sich auch solchen Lebensumständen anzupassen, damit hat sie die passenden Worte gefunden, und auch Ihr werdet die Zeit brauchen um die Stärke und Kraft zu finden, die man in dieser Zeit braucht.
Ich wünsche euch jedenfalls alles alles gute, und wie Monika schon schreibt, melde dich wenn du Hilfe oder Rat brauchst, wir werden für dich da sein.
alles liebe
Verträumte(Heike)
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