Hallo Linda
Hier eine Kopie:
Die Nutzung lokaler, thermischer Effekte im Tumorgewebe bildet die Basis neuer, minimal invasiver Therapieverfahren. Seit der Entwicklung der MR-gesteuerten Laserinduzierten Interstitiellen ThermoTherapie (LITT) besteht die Möglichkeit, Laserstrahlung exakt in das zu therapierende Gewebevolumen zu bringen. Wegen der vergleichsweise hohen Eindringtiefe der Photonen und der Möglichkeit der problemlosen Strahlungsübertragung durch Lichtleiter werden Laser des nahen Infrarot-Bereichs (NIR) zur LITT verwendet. Dazu zählen vor allem der Nd:YAG-Laser (1064 nm), der bereits klinisch weit verbreitet ist.
Mittels eines speziellen Laserapplikators wird die Energie in das Gewebe eingestrahlt. Dort kommt es zu einer Absorption des Laserlichtes, wodurch das Gewebe erhitzt wird. Durch diese Hitze wird der Tumor und ein Sicherheitssaum um den Tumor herum koaguliert (zerstört). Um die möglichen Vorteile der Wirkung und Genauigkeit der Therapie zu nutzen, müssen alle an der Therapie beteiligten Faktoren optimal aufeinander abgestimmt werden. Dazu ist es notwendig, die Dauer der Laserung und die Leistung des Lasers exakt zu berechnen. Je nach Größe, Zahl und Lage der zu therapierenden Läsionen sind dabei unter Umständen mehrere Lasersonden bzw. mehrere Therapiezyklen notwendig. Diese Parameter werden individuell an die Erkrankung angepaßt. In der Praxis werden im Tumorgewebe dabei Temperaturen zwischen 60 bis 110ºC erzielt. Damit unterscheidet sich die LITT-Behandlung deutlich von der klassischen Hyperthermie.
Es ist wissenschaftlich zweifelsfrei belegt, daß die lokale Entfernung/Zerstörung von Lebermetastasen das Überleben des Patienten deutlich verlängert und der alleinigen Chemotherapie vorzuziehen ist.
Der Link:
http://www.kgu.de/zrad/Diagnostik/f_litt_01.shtml
Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen...
Liebe Grüße
Tanja L.