Cup-Syndrom
Guten Morgen zusammen,
was für ein Gefühl zu lesen, dass das was ich getan habe zu 100 % richtig war und anderen jetzt mit Rat und Tat zu Seite stehen zu können.
Nur wenn wir selbst mit Hand anlegen, helfen wir.
Nach den Erfahrungen - Tot meiner Mutter - Krebs 1997 ,Tot meiner Großmutter 2002 und nun der letzte Gang mit meiner eigenen Frau,kann ich nur sagen nur ,Ich wußte genau was passiert und die Schwester der Diakonie.
Selbst der Hausarzt, unser Freund, wußte nicht wie es wann zuende gehen wird. Obwohl er selbst letztes Jahr Hodenkrebs hatte und alles selbst am eigenen Leib erlebte, war nicht in der Lage mir genaues zu raten.
Ich hatte Mitte letzten Jahres von Freunden aus den USA eine genaue Schilderung erhalten, wie der Krankheitsverlauf sein wird. Zeitangaben von 2 - 6 Monate und das war im Juni - wir haben 8 Monate davon gemacht.
Ich habe nicht viel Zeit mich noch oft zu melden, ab und zu werde ich mal wieder rein schauen, aber wer genaue Hilfe braucht schreibe mir direkt
<Axel.Jnetsch@saint-gobain.com>
Meine Kinder haben die Trauerfeier und die Fürbitten selbst gestaltet und den Inhalt selbst geschrieben, hier nur ein Auszug
Fürbitte Nr.5
Viele Menschen kämpfen gegen den Krebs und andere Krankheiten. Gib ihnen den Lebensmut wie Susanne ihn hatte.
Fürbitte Nr.6
Wir bitten dich für die Ärzte und Forscher, dass sie ihre Patienten als Menschen sehen und dementsprechend behandeln und lernen Trostspender zu sein und Hoffnung zu schenken.
Herr JesusChristus, wir bitten dich erhöre uns.
Das waren u.a. die Worte die meine Kinder 13, 15 und 18 Jahre alt, die sie selbstängig für ihre Mami fanden.
Unsere Große hat sogar die Lesung selbst vorgenommen und gesungen ..
Diese Stärke konnte ich ihnen vermitteln, weil ich wußte wo's lang geht - auch dank euch.
So und nun an die Arbeit.
Gruß
Axel
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