Cup-Syndrom
ihr lieben alle,
ich finde auch, dass jeder für sich entscheidn muss, welcher behandlung er sich "aussetzt".
ich selbst bin auch kein grosser freund von chemo und da bei der suche meines primärtumors die meinungen, wo er sein könnte, so weit auseinander gegangen sind, habe ich einer chemo nicht zugestimmt. selbst ein arzt sagte mir im september, es währe wohl gut, dass ich keine chemo bekam.
dieses jahr habe ich mir selbst geschenkt, zwar teilweise mit beschwerden, ängsten und traurigkeit. auch meine kräfte haben nachgelassen, das merke ich sehr wohl, muss mich halt immer wieder ruhen und das neuste "ereignis" hat mich derbe aus dem gleis geworfen.
jetzt wird so verfahren, dass am montag die magenspiegelung erfolgt und am donnerstag die darmspiegelung, beides in einer ambulanten praxis in hamburg. mit den untersuchnungs-
ergebnissen, auch diese die hier, vor kurzen gemacht wurden,
muss ich mich im UKE wieder vorstellen.
@sybille,
es tut mir so leid um deine schwiegermama, auch bin ich der meinung, das ihr ihre wünsche respektieren sollt. ich denke es kommt immer einmal der punkt, wo man nicht merh kämpfen möchte,
weil man die perspektive verliert. gebt euerer schwiegermama eine perspektive damit sie wiess wofür sie kämpft.
@bärbel,
ich hoffe für euch, dass du das medikament bekommst um dein mann die schlimmsten schmerzen zu nehmen. schmerzen verbrauchen so viel kraft.
@eva maria,
es ist für einen aussenstehenden sicherlich nicht immer richtig zu beurteilen, welche therapie die bessere ist. jeder muss für sich einen weg finden diese fürchtelriche krankheit
"erträglich" zu machen. und es freut mich, dass dein mann immer noch schmerzfrei ist, also war es der richtige schritt.
@raipa,
das man ab und zu konfus ist, dürfte wohl klar sein, bei den aufregungen, die CUP mit sich bringt.
ich glaube angehörige leiden oft mehr als betroffene.
wünsche allen ein angenehmes wochenende mit sonne im herzen
anna
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