Einzelnen Beitrag anzeigen
  #5  
Alt 22.06.2005, 14:40
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Nicht nichts ohne dich, aber nicht dasselbe.......

Liebe Gaby,

dein Erlebnis mit deinem Lebensgefährten bewegt mich sehr. Bis jetzt habe ich nur Menschen kennen gelernt, wo Angehörige im Koma lagen und nie wieder erwacht sind. Natürlich lese ich auch viel über das Thema Koma und über die Meinung was Komaptienten z.B. hören oder nicht hören. Aber trotzdem tue ich mich sehr schwer damit ein Gespräch zu führen. Vor allem wenn meine Tochter dabei ist. Meist halten wir nur Ihre Hand und schweigen die meiste Zeit. Ich kann mir auch nicht vorstellen, was wird, wenn sie wieder erwacht. Sie hat in letzten Monaten so abgebaut, sie war so schwach – ob das wieder werden würde?
Der Geburtstag ist nun „überstanden“. Ich war alleine im Heim. Meine Tochter hatte Schule bis 16.00 Uhr und das war mir dann doch zu spät. Ich habe versucht das Thema „loslassen“ anzusprechen. Sie zu fragen warum, weshalb, wieso ….. ? Ich habe immer Angst, dass ihr solche Themen zu viel Aufregung bringen. Auch wenn ich über meinen Bruder erzähle. Also schweige ich lieber.
Liebe Gaby: Wie lange hast du denn schon Panikattacken und wie kommst du damit klar?
Liebe Alina: Endlich mal wieder was positives. Herzlichen Glückwunsch!!
Im Gegensatz zu euch, habe ich noch nie einen lieben Menschen verloren. Ich weiß also nicht, was da auf mich zukommt. Es tut gut eure Gedanken zu dem Thema Trauer zu lesen. So kann ich mich nach und nach vielleicht etwas darauf vorbereiten.
Liebe Grüße
Heike2