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Alt 23.07.2005, 17:41
Gast
 
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Standard Nicht nichts ohne dich, aber nicht dasselbe.......

Liebe Briele, Isa
Briele, ich werde dein Rezept mal ausprobieren. Körperliche Arbeit bringt einem bestimmt viel und man sieht nachher das Resultat. Manchmal frage ich mich ob die Menschen früher überhaupt die Zeit gehabt hätten, sich über 'Kleinigkeiten' so aufzuregen. Es ist vielleicht einfach ein Phänomen unserer Zeit, dass wir zu viel Zeit haben obwohl wir meinen, zu wenig zu haben. Unsere Welt ist zwar schnelllebiger geworden, aber was lassen sich die Leute heute alles einfallen um ihre Freizeit zu 'geniessen'.
Nein, diesen Autor kenne ich nicht.
Du hast mal so schön gesagt 'meine Mutter war mein Lebensmensch'.
Darüber hab ich heute nachgedacht. Was ist ein Lebensmensch ?
Der Mensch der mein Leben stark beeinflusst hat oder tut. Oder der Mensch, den ich am meisten geliebt habe. Der Mensch, der mich in meinem Leben immer begleiten wird, egal ob real oder in Gedanken.
Ich weiss es nicht genau. Mein Vater hat mein Leben stark beeinflusst, aber ich glaube dass mein Opa und meine Mutter meine Lebensmenschen sind.
Die Beziehung zu meiner Mutter ist zwar oft problematisch, aber sie spielt in meinem Leben eine so grosse Rolle dass sie automatisch mein 'Lebensmensch' ist.
Aber mein Opa war es auf jeden Fall.
Er hat zwar auch nicht viel über Gefühle geredet, fast gar nicht, aber er hat sie einfach gelebt. Ich verbrachte als Kind jedes Wochenende bei ihm und später fast jedes Wochenende, hatte da meine beste Freundin, ging auch da als Teenager abends da aus und lernte die ersten Jungs kennen. Er war immer für seine Familie da. Meine Grosseltern mussten früher wie viel sparen und es gab nicht jeden Tag Fleisch und Süssigkeiten für 4 Kinder.
Aber an jedem Samstag wurde eine Zeremonie gemacht. Mein Opa ging mit seinen Kindern spazieren, dann wurde gebadet ( da hiess es noch einmal die Woche in die Badewanne ) , und dann durften die Kinder dann in die Küche zum 'Kaffetrinken'. Er hat dann Gebäck, Limonade und so weiter gekauft und dann feierten sie das Wochenende. So erzählte mir meine Mutter diese Geschichte oft mit glücklichen Augen.
Ich glaube, das gibt schon ein erstes Bild von ihm. Fortsetzung folgt...
Ingrid,
Du hast mich wieder zum Lachen gebracht. Das war köstlich deine Beschreibung von gestern abend. Warum versuchst du dich nicht selbst als Autorin. Ich würde deinen Schreibstiel, deinen manchmal schwarzen Humor und Witz lieben.
Und weiter geht es mit dem Putzen :-)
Viv