AW: Erfahrungsaustausch
Hallo Gudrun,
der Ablauf bei dir ist so ziemlich genau derselbe, wie bei uns vor knapp 2 Jahren. Die Tumormarker steigen, aber in den bildgebenden Verfahren wie CT oder MRT kann man nichts entdecken bzw. der befundende Radiologe kann es nicht, da gibt es nämlich auch Unterschiede wie wir aus eigener Erfahrung festgestellt haben.
Im Grunde hast du von deinem speziellen Frauenarzt und den Freiburgern die Standardantwort bekommen, das nämlich Blutwerte nicht behandelt werden. Das die Tübinger da was anderes sagen glaube ich nicht, auch ein "neuer guter Onkologe" wird dich im Grunde nicht weiterbringen...
Was bei dir sinnvoll wäre, ist ein PET/CT! Das war genau die diagnostische Methode, die bei uns damals mehrere grössere Auffälligkeiten zutage gebracht hat -alles Metastasen- , das Problem sind nur die Krankenkassen, weil derzeit ein PET keine Kassenleistung ist. Sollte es dir finanziell möglich sein, diese Untersuchung selber zu bezahlen, solltest du darüber nachdenken. Man kann zwar auch versuchen, ein PET mithilfe deine Arztes bei den Krankenkassen zu beantragen, in der Regel wird dies aber abgewiesen...
Übrigens haben die Tübinger eines der modernsten PET/CT Geräte in Deutschland. Vielleicht helfen dir die Tübinger Ärzte, bei denen du demnächst vorsprechen musst, an ein PET/CT heranzukommen.
Gruss Ronny
Geändert von ronny (25.10.2005 um 21:56 Uhr)
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