AW: Meine Mutter,ihre Diagnose (Darmkrebs mit Lebermetastasen)und ich
Hallo Nanuc!
Hab Deine Geschichte gelesen. Ich bin 57 und bei mir wurde vorigen Nov auch Darmkrebs mit Lebermetastasen festgestellt. Auch mir wurde 1/3 des Darms entfernt und ich erhalte seit Dez 04 Chemotherapie. Die eine (Xeloda + Oxaliplatin) hab ich nicht vertragen, also wurde ich auf eine andere umgestellt. Die Blutwerte wurden immer schlechter. Dann bekam ich wieder eine andere, wobei sich die Met nicht mehr vergrößerten. Ich hatte aber dann trotzdem nach 5 Monaten genug und wollte eine Pause. Nach 6 Wochen machte ich wieder Blutuntersuchung und mich traf fast der Schlag. Fast alle Werte im 1000-Bereich. Ich ging sofort ins Spital, wo ich auch sofort die neue wirklich erfolgreiche Antikörpertherapie (Cetuximab = Erbitux) + Campto erhielt. Es geht mir eigentlich ganz gut und die Met sind um die Hälfte kleiner geworden. Ich bin zwar im Dez mit 6 Zyklen fertig, aber man will noch 3 anhängen, um die Met dann mittels Ablation (RFA) mit Hitze zu zerstören. Da müssen sie unter 3 cm sein und dürfen nicht mehr als 5 sein. Ich hab im Winter schon geglaubt, es ist alles aus. Ich habe aber den festen Willen gesund zu werden. Kopf hoch, das richtige Spital und der richtige Arzt und dann geht's wieder bergauf. Alles Gute!
Christa
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