AW: Thread für junge Angehörige von Krebskranken
Hallo Anna,
ich möchte Zoe voll und ganz zustimmen! Eigentlich wollte ich mich nicht in Eure Gespräche einmischen, sonst hätte ich Dir gestern schon geantwortet, aber Zoe hat es sehr gut formuliert.
Lass`wieder etwas Normalität bei Euch einkehren! Dein Vater ist zur Zeit "krebsfrei" und er möchte sich mit anderen Sachen beschäftigen. Das ist der richtige Weg für ihn, wieder, auch psychisch, gesund zu werden. Mein Mann und ich reden auch nicht täglich über seinen Krebs. Auch nicht wöchentlich, sonst würden wir psychisch kaputt gehen.
Solange Dein Vater die Nachsorgen einhält ist es doch in Ordnung.
Keiner weiß was uns die Zukunft bringt, auch ohne Krebsdiagnose!
Es ist doch sehr schön, das Dein Vater sich an einer Besserung seines Fußes erfreut. Du solltest nicht immer in seiner Erkrankung "herumstochern" und alles wieder aufwühlen. Du kannst Dich hier gut austauschen und Deinen Gedanken und Sorgen freien Lauf lassen, aber wenn Du Deinem Vater etwas Gutes tun möchtest dann verschone ihn doch mit Deinen Ängsten.
Meinem Mann erzähle ich schon lange nichts mehr von meinen manchmal trüben Gedanken, denn er ist guter Dinge und sagt von sich, er wäre gesund!!
Ich wünsche Dir und allen Anderen noch einen schönen, sorgenfreien Tag!
Liebe Grüße!
Sanne
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