Lieber Mario,
als ich Deinen heutigen Beitrag anklickte, da sprang mir schon äußerlich eine dicke, fette Schrift entgegen und zu dieser Schrift passte dann auch der Inhalt Deines Briefes. Ich bin richtig froh! Denn schön langsam begann ich zu denken, meine Güte, das ist ja schrecklich wenn ich den Mario mit jedem Brief von mir zum Weinen bringe.
Ich hab mir dann vorgestellt, wie Du in zwanzig Jahren vielleicht jemanden versuchst zu trösten, und dann erzählst, daß Du einmal drei Tanten gefunden hast, bei einer brauchtest Du nur den Namen lesen und schon kamen Dir die Tränen.
Ja, es soll Euch allen gut gehen und Ihr sollt versuchen ein gutes Leben zu haben. Das wünsche ich Euch. Du vermutest zu Recht, daß es Einbrüche geben wird. Manchmal ist es so, daß man denkt, es wird nie besser. Aber das stimmt nicht. Und mit der Zeit lernt man, wird erfahrener. Was immer bleibt ist die Liebe, was schmerzt ist eben die Sehnsucht.
Ich höre Ihr erstickt fast im Schnee!

An Dich und

an Dani. Wie geht es Stefan?
Eure Tante Briele