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Alt 26.05.2006, 23:51
PapasKind PapasKind ist offline
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Unglücklich Habe Trost bitter nötig

bei meinem Vater wurde im Januar Speiseröhren- und Magenkrebs festgestellt.
Diagnose: inoperabel. Dann wurden chemos und Bestrahlung gemacht, jetzt wurde nochmal geguckt und heute sollte Magen und Speiseröhrenop erfolgen.
Mit Ct und PET wurde nachgeschaut, ob Metastasen irgenwo zu finden sind.
Man fand nichts. Heute wurde er in Mainz operiert. Es wurde aufgemacht und wieder zugemacht. Es sind schon Metastasten im Bauchfell und in der Leber.
Ich würde sagen (bin Apothekerin): nix mehr zu machen.
Waren total geschockt, weil wir nach all den voruntersuchungen mit so Etwas nicht gerechnet hatten . Wie lange "hat man denn noch" mit so einer Diagnose. Was Kann man denn ausser chemo, und Bestrahlung und Misteltherapie sonst noch so tun. Wie wird es weitergehen.
Nach allem, was ich hier seitdem so lese. Wird ja wohl nicht viel mehr drin sein als maximal ein Jahr. : . Ich bin im 8. Monat schwanger und hoffe, dass unsere Tochter wenigstens Ihren Opa noch kennen lernt. Unser ältester (wird 4 im Sommer) wirds sowieso wahrscheinlich voll mitkriegen.
Wieso hat man die Metastasen nicht gesehen. Wir haben voller Hoffnung in keinem Moment daran gezweifelt, dass sie so etwas heute machen. Auf- und zu. Das ist doch ein Horror. Mein Papa weiss es auch schon. Aber als er nach der OP erwachte, haben sie auch schon zu ihm gesagt, sie hätten nur die Kleine OP gemacht und nicht die grosse. Da kamen ihm schon so gedanken.
Leider liegt er in Mainz. Rund 300 km von uns entfernt. Nur meine Mama ist da. Die ist natürlich jetzt auch ganz allein gelassen, da sie nur ganz wenig und nur ganz kurz auf die Intensivstation darf.
Kann mir einer Mut machen.
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