Hallo Julia,
es tut mir sehr leid, dass deine mom wieder krank geworden ist! wißt ihr denn schon, wie es weitergehen soll, welche behandlungen sie bekommen soll usw.?
ich kann zum großteil nachvollziehen, wie du dich fühlst, dass du dich nicht in den mittelpunkt drängeln willst und dass du angst hast! in meiner familie wird die krankheit meiner mom auch sehr distanziert und sachlich behandelt, auch von ihr selbst. umso weniger trauen meine schwester und ich uns, zuzugeben, dass wir angst haben. auch mit freunden und bekannten fällt mir das sehr schwer, denn es kommt mir vor, als würde man damit ein stück hoffnung verlieren. auch zuzugeben, dass es mir schlecht geht ist schwer, ich glaube oft, dass steht mir nicht zu, denn schließlich sind wir ja die gesunden und sollten stark sein und kämpfen.
Aber soetwas schafft niemand ganz allein und wenn man darüber nicht redet, zerplatzt man ja irgendwann förmlich. aber den 1. schritt hast du ja schon getan...
ich bin selbst ganz neu hier und mußte beim lesen feststellen, das es noch so viele andere gibt, denen es genauso geht und die ganz viel verständnis haben, zuhören und mut machen. also schreib dir ruhig alles von der seele, egal ob gut oder schlecht. hier gibts n haufen leute, die dich verstehen...
Liebe grüße und viel kraft