AW: Fragen zur OP
Hallo Susanna,
meistens stellen wir uns den Krebs als runden Knubbel vor, der bei der Chemo gleichmäßig von außen nach innen immer kleiner wird, wie ein Ballon, aus dem man die Luft rauslässt. Das muss aber nicht so sein, vielmehr geschieht der Rückgang leider oft eher "mottenfraßartig".
Bei mir war das auch so, und an der ursprünglichen Gesamtausdehnung, 8 cm, hat sich nichts geändert. Da mein Tumor invasiv duktal war, ging er von den Milchgängen aus (plus DCIS) und man konnte ja nicht um jeden einzelnen Milchgang herumschneiden.
Darum war bei mir eine Ablatio nötig, allerdings hat man mir das schon von Anfang an als sehr wahrscheinlich prognostiziert, auch wegen des ungünstigen Verhältnisses von Tumorgröße und Brustgröße (80A bis 75B).
Da hätte es schon zu einer Komplettremission kommen müssen, um doch brusterhaltend operieren zu können. So habe ich mir wenigstens nicht ein halbes Jahr lang falsche Hoffnung gemacht. Die Brust dann tatsächlich abgeben zu müssen, war aber auch so noch schlimm genug.
Viele Grüsse
Renate
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