AW: Wie verändert sich das Gewicht?
Ich glaube auch, das ist wirklich typ-abhängig.
Ich habe zwar ähnlich wie meine Vor-Schreiberinnen nach der Diagnose erstmal 2 kg abgenommen, während der Chemo gab es dann Schwankungen - in den ersten 10 Tagen immer 2 Kilo runter (vor allem weil mir Süßes nicht schmeckte und ich manchmal tagelang wegen der wunden Stellen in Mund und Rachen gar nicht essen konnte und mochte) und, wenn dann der Appetit und der Geschmack wieder da waren, habe ich mich in den zweiten 10 Tagen wieder zu meinem Normalgewicht gefuttert.....
Auch nachdem die Hormone wegwaren, habe ich bisher zumindest keine Tendenz zum Zunehmen an mir festgestellt. Bei mir ist das Ganze ganz direkt verbunden mit a) dem Süßigkeitenkonsum und b) Bewegung. Wenn ich mal feststelle, dass die Hosen anfangen zu spannen, reduziere ich das eine und erhöhe das andere - abends wenig essen und ein Spaziergang danach macht auch ganz viel aus.
Da ich es einfach hasse, mich so unwohl in meinen Klamotten zu fühlen und ich weiß, dass ich mich einfach nicht wie ich selbst fühle, wenn ich mehr als zwei Kilo zunehme (ich bin nur 1.63 groß), habe ich inzwischen gelernt, die nötige Selbstdisziplin aufzubringen, um mein Gewicht zu halten. Falls durch die Antihormontherapie sich da wirklich was ändern sollte, werden die Süßigkeiten wohl ganz gestrichen werden müssen.....alles Gewöhnungssache...
Liebe Grüße
Susanne
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