AW: Meine Mutter,ihre Diagnose (Darmkrebs mit Lebermetastasen)und ich
Hallo,
muß mir mal wieder von der Seele schreiben,was bei uns so los ist...
Der Psycho-Onkologe war ein echter Flopp,er hatte es wohl eher darauf abgesehen,mich zu bearbeiten,als meine Mutter.Er sagte sogar,er denkt, es ist wenig sinnvoll,wenn meine Mutter mit dem Hintergrund (Ich zeigte ihm die Arztberichte) zu ihm käme.
Aber ich habe mit meiner Mutter letztes Wochenende nochmal über Hospizvereine gesprochen und sie gestand mir nun zu,dass zumindest ich mal einen Termin bei ihnen machen darf,um einfach noch ein paar Informationen über deren Arbeit zu bekommen.
Auch die Krankengymnastik läuft diese Woche an,da sie total wackelig und zittrig auf den Beinen ist,verschrieb ihr die Onkologin KG zum Muskelaufbau und um die Beweglichkeit zumindest ein bisschen wiederherzustellen,die KG kommt morgen zu Mama nach Hause.
Am Freitag kommt jemand vom medizinischen Dienst wegen der Eingruppierung in die Pflegestufe,da bin ich auch mal gespannt.
Die Chemo gestern hat letzte Nacht schon ihre volle (Neben-)Wirkung gezeigt,Mama ist sich seitdem wieder oft am Übergeben und hat extrem Durchfall.Ich brauch euch ja nicht mehr zu erzählen,wie es ihr dementsprechend zumute ist.
Letzte Woche äußerte sie zum ersten Mal richtig,dass sie nicht weiß,ob sie mit der Chemo nicht doch lieber aufhören soll,weil es ja doch nichts bringt.
Liebe Grüße an alle hier(vor allem die ,die meine Geschichte schon so lange verfolgen und immer wieder mitlesen und mich so unterstützen)
Eure nunuc
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