AW: Meine Schwiegermutter hatte ein Glioblastom...
Liebe Heike,
bei meinem Opa (83) wurde vor ca. 3 Wochen derselbe Gehirntumor festgestellt. Wir und auch er wurden ziemlich gnadenlos aufgeklärt : "was er zu regeln hat soll er jetzt regeln; lässt er sich nicht operieren, wird er in 2 Wochen total verwirrt sein und in 6 Wochen sterben. Außerdem wird er definitiv an diesem Tumor sterben." Er hat sich für eine OP entschieden und wird am Dienstag in eine Gereatrie entlassen. Von dort aus wird er mehrmals wöchentlich zu Bestrahlungen gefahren; mehr sei nicht nötig. Eigentlich wünsche ich ihm nur, dass er einfach einschlafen kann und kein großes Leiden mehr auf ihn zukommt. Es ist jetzt das erste Mal, dass ich meinen opa als "alten" Mann empfinde und das ist bitter, weil er immer geistig aktiv war, sich für alles interessiert hat, er hat die ganze welt gesehen, hatte vor 5 wochen noch pechschwarze Haare u.s.w.) Ja und weil das alles ja noch nicht reicht, habe ich gestern erfahren, dass mein Papa Metastasen auf den knochen hat. Er muss operiert werden, damit die Wirbel nicht brechen, denn sonst wäre er querschnittsgelähmt. Ich hoffe, dass die Metstasen "nur" auf den Knochen sind. CT und Kernspint sind noch nicht ausgewertet. Vor 12 Jahren hatte meine Mutter Brustkrebs; mein Papa hatte 2001 Speiseröhrenkrebs, der letztes Jahr eine Lymphknotenmetastase gebildet hat und jetzt offenbar weitergeht. Meine Oma hatte vor 4 Jahren Brustkrebs und vor 2 Jahren einen Schlaganfall.
Ich wünsche euch alles liebe und gute
Samira
Geändert von samira 25 (30.12.2006 um 00:51 Uhr)
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