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Alt 05.01.2007, 13:01
AndreaU AndreaU ist offline
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Registriert seit: 31.07.2006
Ort: Kreis Böblingen
Beiträge: 211
Standard AW: hirnmetastasen, wer hat erfahrung????

Hallo Katrin,
hast Du Dir schon überlegt Dir Hilfe zu holen z.B. bei einem Pflegedienst.
Ich weiß, das ist ein heikles Thema. Bei meinen Eltern darf ich das auch nicht anschneiden. Aber hier bei Dir getrau ich es mich:
Der Uni Ulm ist die "Brückenpflege" angeschlossen, das ist ein Pflegedienst der im palliativen Bereich zwischen KH und zuHause arbeitet.
Ich könnte mir vorstellen, daß es das bei Euch auch gibt. Es würde für Dich bedeuten, daß Du einen kompetenten Ansprechpartner hättest was die Krankheit und Pflege in Eurem speziellen Fall betrifft, Dein Mann evtl. eine "Autoritätsperson" um sich, bei der er widerspruchslos macht was er (zu seinem Besten) soll und nicht wie bei Dir (ich gehe davon aus, daß es bei Euch wie überall ist) meckert.
Meine Eltern sperren sich wie gesagt dagegen, vor allem meine Mutter. So krank ist sie nicht. Mein Vater traut sich nicht dagegen zu sprechen (so kann ich nciht sagen was er selbst darüber denkt), aber ich als entfernt sitzende Tochter würde es für sinnvoll halten.
Es würde Dir u.U. auch mal ein paar Stunden "Weglaufen" ermöglichen - diese Auszeit nur für Dich wäre sicher auch nicht schlecht.
Bitte sei nicht böse, falls ich Dir hier zu nahe trete, aber die Anonymität des Internets macht es mir möglich zu sagen, was ich mich zu Hause nicht traue.
Liebe Grüße
Andrea
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