AW: hirnmetastasen, wer hat erfahrung????
Hallo an alle,die hier schreiben und lesen,
ich habe mich jetzt schon länger nicht mehr hier gemeldet,weil ich einfach Abstand brauchte.
Das Leiden des eigenen Angehörigen zu erleben,ist schon schlimm.Wenn man dann immer wieder auch von den Leiden anderer liest,wird es manchmal unerträglich.
Für alle,die mich hier noch nicht kennen,mein Vater hat seit Juni 2005 einen Lungentumor und seit einem Jahr Hirnmetastasen,seit März 2006 ist er Pflegestufe 3 und lebt in einem Heim,da meine Mutter mit der Pflege überfordert war.Ich lebe im Ausland und kann leider nicht viel helfen.
Aber jetzt war ich doch noch einmal bei ihm! Dafür bin ich sehr dankbar..
Leider hat er stark abgebaut,kann nicht mehr laufen,ist total verwirrt,trägt Pampers und das meiste,was er sagt,kann man leider nicht verstehen,es sind keine richtigen Worte mehr.
Dennoch konnte ich seine Hand halten,und ein paar Mal hat er ein paar verständliche Sätze gesagt,über die ich unheimlich froh bin.
Er hat sich gefreut,mich zu sehen,dass ich da war,hat meine Wange gestreichelt und meine Hand geküsst...was will eine Tochter mehr!!
Es gab ein paar Momente,wo ich nichts dagegen machen konnte,dass mir die Tränen übers Gesicht liefen...aber ich denke,auch das ist ok,oder?
Irgendwo tief drinnen weiß mein Papa,dass ich da war und wie es um ihn steht,warum soll man seine Gefühle immer so verstecken,ich konnte es nicht mehr...
Euch allen viel Kraft für jetzt und für die Zeit,die noch kommen wird.
Liebe Grüße
von asteri
|